Nachgefragt

06. Juni 2009, 01:01

Zurück zur Gastfreundschaft

Die internationale Firma Minds in Motion will die Idee des Nullsternhotels unter dem Markennamen «Zero Star Hotel» zu einem weltweiten Business aufbauen. Geschäftsführerin Samira Singhvi erklärt das Geschäftskonzept.

Warum interessieren Sie sich für die Idee des Nullsternhotels?

Es gibt schon Sieben-Sterne-Hotels, bald gibt es Acht- oder Zehn-Sterne-Hotels. Wir wollen einen anderen Weg gehen, bei Null starten. Die Null steht aber nicht für eine Klassifizierung, sondern für eine Marke.

Im Zentrum unseres Konzepts stehen der Gast, die Gastfreundschaft und guter Service. Zudem wollen wir die günstigsten Preise anbieten.

Wie wollen Sie Ihr Konzept umsetzen?

Es wird nur einen Bunker geben, den in Teufen. Die anderen Zero- Star-Hotels sollen oberirdisch sein, in speziellen, ungewöhnlichen Gebäuden. Zum Beispiel in einem Kloster oder einem alten Internat. Die Idee ist, dass uns die Eigentümer ihr Gebäude zur Verfügung stellen. Wir wollen es nicht kaufen, sondern managen. So müssen wir keine grossen Investitionen tätigen. Was uns noch fehlt, sind Investoren.

Bleiben die Riklin-Zwillinge weiter involviert?

Frank und Patrik Riklin sind für die künstlerische Komponente zuständig. Sie machen die neue Marke authentisch.

Interview: Yvonne Bugmann


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