Tagblatt Online, 25. August 2010 17:24:00
Regierungsform wird diskutiert
Keine Vollzeitstellen
Der Innerrhoder Säckelmeister Sepp Moser hat vor zehn Tagen seinen Rücktritt bekannt gegeben. (Bild: Bild: mab)
Nach dem Rücktritt von Säckelmeister Sepp Moser wird die Regierungsform in Innerrhoden einmal mehr diskutiert – im Volk, von Parteien und Verbänden. Klar ist aber jetzt schon: Vollzeitstellen sind kein Thema.
Martina Brassel
«Für kleine Kantone wie Appenzell Innerrhoden wird es die grosse Herausforderung der Zukunft sein, mit einem kleinen Verwaltungsapparat und Standeskommissionsmitgliedern (Regierungsräte) im Halbamt die gleichen Aufgaben zu bewältigen wie die grossen Kantone», erklärt der Innerrhoder Säckelmeister Sepp Moser zehn Tage nach seinem Rücktritt. Mit seiner Aussage lanciert Sepp Moser die Diskussion um die Regierungsform in Innerrhoden neu. Eine Diskussion, die von Parteien und Verbänden begrüsst – und auch gerne geführt wird.Der ehemalige Innerrhoder Landammann Bruno Koster hält fest: «Die Problematik ist bekannt. Die Diskussion macht Sinn.» Einen Lösungsvorschlag hat hingegen noch niemand parat, Varianten gäbe es aber mehrere.
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