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Tagblatt Online, 13. Januar 2012 01:05:00

Kritik an Tierschutzstudie

HERISAU. Der Ausserrhoder Kantonstierarzt Sascha Quaile will die guten Resultate der Kantone Appenzell Ausser- und Innerrhoden in einer Studie der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) nicht überbewerten.

Der Ausserrhoder Kantonstierarzt Sascha Quaile will die guten Resultate der Kantone Appenzell Ausser- und Innerrhoden in einer Studie der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) nicht überbewerten. «Die einzige Aussage, die ich aus dieser Studie lese, ist, dass wir nicht einfach wegschauen», sagt Quaile. In der Studie «Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2010» wurde die Tierschutzarbeit der Kantone anhand der Anzahl Strafanzeigen bewertet. Aus Quailes Sicht sind Anzeigen aber nicht das beste Mittel, um Missstände in der Tierhaltung zu beheben. «Bei Strafanzeigen treten wir sofort in Konflikt mit den Tierhaltern.» Dem Tierwohl sei es aber meist förderlicher, über eine Verfügung die Zusammenarbeit mit den Haltern zu suchen. Auch dass für die Studie die Anzahl der Straffälle auf die Einwohnerzahl bezogen wurde, ist aus Sicht des Kantonstierarztes problematisch – bei kleineren Kantonen ergäben sich so starke Schwankungen. (jw)





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