Bauer verprügelt, 12. August 2010 11:51:00
Ermittlungen gegen Schläger abgeschlossen
Bauer verprügelt
Gefängnis statt bedingte Geldstrafe: Der Bundesrat will den kurzen Freiheitsentzug wieder einführen. (Bild: Bild: Reto Martin)
REHETOBEL. Die Ermittlungen um die Attacke auf einen Landwirt sind abgeschlossen. Drei Personen befinden sich noch in Haft. Für den Auftraggeber gibt es laut Polizei keinen Haftgrund.
Der Bauer wurde am 8. Juni frühmorgens in seinem Stall in Rehetobel brutal angegriffen und verletzt. Der 34-Jährige wurde mit gebrochener Nase, einem gebrochenen Finger und Platzwunden ins Spital gebracht.Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat im Laufe der Ermittlungen einen 28-jährigen Schweizer, einen 36-jährigen Belgier, drei Serben im Alter zwischen 29 und 41 Jahren und einen 26-jährigen Spanier festgenommen.
Die Männer handelten im Auftrag eines 55-jährigen Schweizers, der für die Tat 17'500 Franken zahlte. Motiv war laut Polizei ein jahrelanger Nchbarschaftsstreit, Neid und Missgunst. Der Auftrageber und Nachbar des Opfers heuerte die Schläger über einen Bekannten, einen 28-jährigen Schweizer, an. Nach der Tat bedrohten die Schläger den Auftraggeber und wollen von ihm 30'000 Franken erpressen, worauf er sich der Polizei stellte.
Bei der Übergabe des Geldes konnten die ersten Verdächtigen festgenommen werden. Die Ermittlungen ergaben, dass der Belgier und der Schweizer den Kontakt zu den Schlägern vermittelt und die Attacke organisiert hatten. Zwei Männer prügelten auf den Bauer ein, der dritte Mann war als Chauffeur beteiligt.
Zudem entdeckte die Polizei, dass der Schweizer und der Belgier zusammen mit dem Spanier in Drogengeschäfte verwickelt waren. Sie handelten mit rund 250 Gramm Kokain.
In Haft sind derzeit noch ein Serbe - wegen Fluchtgefahr - und ein weiterer Serbe, dem Delikte im Kanton Zürich zur Last gelegt werden. Auch der Spanier ist noch wegen der Drogendelikte in Polizeigewahrsam. Der 56-jährige Auftraggeber sitzt nicht in Haft, weil weder Flucht- noch Vertuschungsgefahr oder das Risiko einer Wiederholungstat bestehe, wie die Polizei mitteilt. (kapo/rr)
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mardov (12. August 2010, 19:14)
Rhehetobel
Eifacher gehts es nicht laut Schweizer Juzstitz.Mörder auftrag geben und selber frei rund laufen ,gibts das noch ohne Auftraggeber war das nicht passiert und der Mistbauer lauft frei um,ist da wieder Korruption im Spiel.Lebenslang einsperren alle beteiligte und die beteiligte Ausländer ausschaffen.
Beitrag kommentierentill (12. August 2010, 11:45)
und der Auftraggeber?
...wäre der Bauersmann nicht beim Serben in der Zelle ebenfalls gut aufgehoben?
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