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NZZ Online , 08. Februar 2011 16:27:06

Alice Schwarzer im Kachelmann-Prozess als Zeugin geladen

Vorwurf des Feldzugs gegen den Angeklagten

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist als Journalistin der «Bild»-Zeitung im Einsatz. Zoom

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist als Journalistin der «Bild»-Zeitung im Einsatz. (Bild: Reuters )

Der Verteidiger des wegen Vergewaltigung angeklagten Jörg Kachelmann verfolgt eine überraschende Strategie. Er lässt Alice Schwarzer in den Zeugenstand rufen, die als Gerichtsreporterin für die «Bild»-Zeitung vehement Stellung bezogen hatte.

(ddp)

Im Prozess gegen Ex-Wettermoderator Jörg Kachelmann hat das Gericht die Journalistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer für Mittwoch als Zeugin geladen. Schwarzer soll ab 14 Uhr angehört werden, wie das Landgericht Mannheim am Dienstag mitteilte.

Schwarzer hatte als «Bild»-Reporterin über den Prozess berichtet. Am 3. Februar beantragte Kachelmanns Verteidigung die Vernehmung Schwarzers als Zeugin. Der Verteidiger wirft der «Emma»-Herausgeberin vor, einen öffentlichen Feldzug gegen den Angeklagten zu führen. Auch habe sie Kontakte zum Therapeuten der Ex-Freundin, Günter Seidler, und mit ihm den Prozess besprochen.

Als Zeugin hat Schwarzer ein Aussageverweigerungsrecht.







Leser-Kommentare:
1 Beitrag

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unbekannt (10. Februar 2011, 00:54)
Kachelmanns Ex-Freundin lügt wie gedruckt

Ich kenne Kachelmanns tollpatschiges Verhalten von vielen TV-Auftritten.

Er ist ein "gutmütiger Löli". Seine erste öffentliche Äusserung "ich möchte die Meinungsverschiedenheit mit meiner Partnerin nicht in der Öffentlichkeit ausbreiten" war sehr glaubhaft. Er redete fröhlich, ruhig und ungezwungen, wie immer.

Die Frau will - vermutlich wegen seiner Affären - eine typisch weibliche Rache üben. Ich habe einen gespenstisch ähnlichen Fall erlebt, wo ich lernen musste wozu eine eifersüchtige Frau im Stande ist. Diese hat ihr Gesicht zunächst mit Rasierklingen malträtiert, dann einen "Möchte- Gern-Detektiv" beauftragt meine Lehrtätigkeit mit einer infamen Verleumdung zu ruinieren. Durch einen Friedensrichterspruch hat sie mir jedoch (indirekt) Fr 20'000 Entschädigung bezahlt. Später schickte sie meiner neuen Freundin teuere Geschenke im Namen von "früheren Liebhabern".

Eine "liebende" Frau kann vieles vorspielen und ist zu Allem fähig.

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