Tagblatt Online, 03. Januar 2009 01:04:32
Zufrieden in Winterpause
Für kurze Zeit ruhte beim UHC Neckertal der Saisonbetrieb aber bereits heute bestreiten erste Teams des UHCN wieder ihre Rückrundenspiele.
Unihockey. Der Verein darf zufrieden auf eine intensive erste Saisonhälfte blicken. Die Zahlen sind eindrücklich: 68 Spiele haben die Teams (ohne Unihockeyschule) des UHC Neckertal absolviert, knapp 60% davon konnten sie für sich entscheiden. Pro Gegentreffer schiessen die Neckertaler Stürmer 1.42 Tore ins gegnerische Tor. Doch nicht nur auf dem Spielfeld war der Verein erfolgreich, auch im Vereinsleben drum herum lief einiges. Ein Senioren-Team wurde gegründet, traditionelle Anlässe wie der Saison-Kickoff, das Trainingsweekend oder der Chlausabend wurden durchgeführt und zudem hat der UHC Neckertal bereits sämtliche seiner insgesamt neun Heimrunden organisiert.
In der zweiten Hälfte ist somit jedoch auch kein Meisterschaftsspiel mehr im Neckertal selber zu sehen. Dafür folgen andere Highlights im Vereinsleben. Vom 2. bis 4. Januar 2009 pilgern die älteren Mitglieder auf die Schwägalp und verbringen in der Chammhaldenhütte das beliebte Après-Ski-Weekend. Am Gründonnerstag, 9. April 2009, findet wiederum der Lottomatch statt und am 18. April 2009 trägt der Verein zum fünften Mal das Neckertaler Schülerturnier aus.
Umgekehrte Vorzeichen
Der sportliche Verlauf bei den Fanion-Teams wurde umgekehrt erwartet. Die Damen haben wider erwarten nach ihrem Abstieg den Tritt noch nicht wirklich gefunden. Nach Siegen gegen den Leader folgten Niederlagen gegen deutlich schlechter platzierte Teams. Die Herren im Gegensatz waren diese Saison zur Mission Ligaerhalt um nicht zu sagen zur «Mission impossible» angetreten. Der dritte Rang muss erreicht werden, um aufgrund der Ligareform den Ligaerhalt zu schaffen. Da bereits auf diese Saison hin eine Bereinigung der oberen Ligen stattfand, ist das Niveau in der 3. Liga entsprechend gestiegen. Doch die Herren überraschten und belegen zur Zeit den dritten Rang. Erstmals einen Punkt abgeben musste das Team im sechsten Spiel. Ein kleiner Dämpfer musste in der letzten Runde mit gleich zwei Niederlagen eingesteckt werden.
Junioren im Mittelfeld
Enttäuschend verlief die Saison bisher für die A-Junioren. Der 6. Zwischenrang entspricht sicherlich nicht ihrem Können. Stimmen die äusseren Verhältnisse in der zweiten Saisonhälfte aber, ist eine Steigerung möglich. Auf dem undankbaren zweiten Rang stehen zur Zeit die A-Juniorinnen. Wollen sie an Leader Appenzell dran bleiben, gilt es in der nächsten Runde eben diesen Gegner zu schlagen.
Aufgrund der knappen Kaders starteten die B- und C-Junioren mit wenig Vorschusslorbeeren in die Saison; bei Saisonhälfte sind sie auf Rang 3 respektive 5. Höhere Ambitionen hatten die D-Junioren. Team 1 wollte diese Saison den Gruppensieg erreichen, nach zwei Niederlagen gegen Leader Niederwil dürfte dies aber bereits sehr schwierig werden. Die Ambitionen der Jungs und das Gezeigte auf dem Spielfeld beweisen aber, dass der UHCN weiterhin über einen starken Nachwuchs verfügt.
Spielen im Vordergrund
Die Unihockeyschule spielt erstmals nach einen komplett neuen Modus. Bei den Jüngsten wird keine Tabelle geführt, dafür gibt es Ende Saison eine Fairplay-Rangliste. Ein faires Spielverhalten soll so bereits den Jüngsten mit auf den Weg gegeben werden. Auch sonst hat der Modus einige spezielle Punkte. Alle 90 Sekunden müssen die Blöcke gewechselt werden und alle Spieler kommen genau gleich lang zum Einsatz. So soll das Spiel und das Lernen im Vordergrund stehen – unter Resultatdruck werden die kleinen Nachwuchsspieler später noch früh genug stehen.
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