Tagblatt Online, 07. Juni 2012 11:27:00
Ausserrhoden verbietet Publikation von Geburten und Todesfällen
HERISAU. Geburten, Todesfälle, Trauungen und die Eintragungen von Partnerschaften dürfen in Appenzell Ausserrhoden seit dem 1. Juni nicht mehr durch die Gemeinden öffentlich publiziert werden. Grund für das Verbot amtlicher Publikationen ist der Datenschutz.
Die Änderung sei auf den Wunsch einer Mehrheit der Gemeinden vorgenommen worden, teilte die Ausserrhoder Regierung am Dienstag mit. Das öffentliche Interesse an der Publikation von Zivilstandsereignissen habe den Aufwand für die Gewährleistung des Datenschutzes nicht mehr rechtfertigt. (sda)- Artikel empfehlen:






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Filou (25. August 2012, 21:06)
Todesfallanzeigen
Ist das wirklich zwecks Datenschutz? Ich denke eher das liegt am Finanziellen! Ausserhoden hat nicht nur am wenigsten bezahlte Feiertage in der Schweiz, nein- sie sparen sogar bei solchen Publikationen! Jeder kann doch selbst entscheiden, ob er in die Zeitung will oder nicht! Bei den Todesfällen finde ich das am allerschlimmsten! Nicht jeder hat Geld für eine Todesanzeige! Aber eben, nur die Zahlenden sind akzeptiert! Ich finde das schlichtweg daneben!
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Datenschmutz
So ein Seich. Geburten, Todesfälle und Trauungen, was hat das mit Datenschmutz zu tun? Staat den Datenschmutz einzudämmen, wird es immer nur noch schlimmer. Wäre der Datenschmutz aufgeweichter, gäbe es sehr viel weniger Betrugsfälle im Sozialwesen und der IV.
Beitrag kommentierenKleines kurz beschriebenes Beispiel: Ein bekannter hat auf IV gemacht, hat angeblich beim Velosturz den Kopf zu fest angeschlagen. Folge ist verblöden, kann nichts mehr selbständig machen. Während der IV-Abklärung wird ihm wegen Trunkenheit am Steuer die Fahrerlaubnis genommen. 2 Wochen später wird er nochmals besoffen am Steuer erwischt. Also kommt er vor den Richter. Nun kommt es, das Gericht darf der IV den Vorfall nicht melden, angeblich wegen Datenschmutz.
Der feine Herr lebt nun mit einer schönen IV-Rente und der SUVA-Rente in Thailand. Und er lacht jeden Tag die Leute aus, die noch arbeiten in der Schweiz.
Bravo Datenschmutz.
orgetorix (08. Juni 2012, 00:38)
Sehr gut!
Dann bleibt wohl auch meine Adresse geheim, wenn man mir eine Busse zustellen möchte..! Das riecht gewaltig nach Brüssel!
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