Die ersten Weihnachtsmärkte 2017 sind bereits Vergangenheit

ADVENTSZEIT ⋅ Am Wochenende fanden in vielen Gemeinden Weihnachtsmärkte statt. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Und haben schon Wünsche für 2018.
05. Dezember 2017, 05:19
Astrid Zysset

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Das erste Adventswochenende ist vorbei. Und damit auch die ersten Weihnachtsmärkte. In Herisau fand im Dorfzentrum der alljährliche «Christchindlimarkt» statt. Und dies mit grossem Erfolg, wie OK-Präsident Michael Goldener auf Anfrage hin ausführt. «Es ist alles reibungslos verlaufen. Wir sind sehr zufrieden.» Wie viele Besucherinnen und Besucher der Markt verzeichnen konnte, lässt sich nur schwierig abschätzen. Das Geschehen hat sich heuer von der Oberdorfstrasse vermehrt auf den Obstmarkt verlagert. Dort wurde die Kirche speziell beleuchtet. Und als «Testlauf» wurden 15 speziell dekorierte Holzhüttli um die Kirche herum aufgestellt. Die hätten für eine besondere Stimmung gesorgt, so Goldener weiter. Ob sie nächstes Jahr wieder zum Einsatz kommen werden, sei noch ungewiss. Gerne würde sie Goldener aber erneut aufgestellt sehen. «Am liebsten sogar noch mehr.» Doch das ist noch Zukunftsmusik. Die Aussteller bekamen eine Zufriedenheitsumfrage zugestellt. Das OK wartet nun die Rückmeldungen ab und wertet sie anfangs Jahr aus. Erst dann können Rückschlüsse gezogen werden, was für die kommenden Durchführungen angepasst werden müsste. «Aber spontan fällt mir nichts ein. Die Abläufe haben funktioniert, die Besucherinnen und Besucher waren zufrieden, auch die Stimmung war super.» Und die Aussteller? «Das Feedback, das ich bisher erhalten habe, war positiv.»

Wird in Heiden auf nächstes Jahr alles anders?

Ähnlich enthusiastisch klingt es in Wienacht-Tobel. Dort fand am Sonntag der 25. «Wienachtsmarkt» statt. OK-Präsident Fabian Eugster: «Wir ziehen eine positive Bilanz.» Aussteller sowie Besucherinnen und Besucher hätten sich von der Stimmung angetan gezeigt. Besonders, da heuer das ganze Dorf dekoriert und Anwohnerinnen und Anwohner ihre Vorplätze für den Markt zur Verfügung stellten. Das war in den Vorjahren nicht immer der Fall. «Zur diesjährigen Durchführung haben aber alle wieder an einem Strang gezogen. Und das sorgte für eine schöne Atmospähre.» Die Jubiläumsdurchführung habe aber nicht mehr Besucherinnen und Besucher nach Wienacht-Tobel gelockt. Zwar könne er nur mutmassen, wie viele Personen durch den Markt schlenderten, doch Eugster geht davon aus, dass sich die Anzahl im langjährigen Mittel bewegt.

In Heiden weiss man ebenfalls nicht, ob es mehr oder weniger Besucherinnen und Besucher gab. Doch OK-Präsidentin Marianne Thürlemann ist zufrieden mit «ihrem» ersten Weihnachtsmarkt. Im vergangenen August übernahm sie – zusammen mit dem Bauamt – die Organisation. Nur wenige Monate blieben ihr, um den Markt einladend zu gestalten. «Was ich bisher gehört habe, gefällt mir. Aussteller wie auch Besucher waren sehr angetan.» Dennoch möchte sie auf nächstes Jahr einiges ändern: So soll festliche Musik den Markt untermalen, die Lichterketten würden anders angebracht werden und die auftretenden Musikerinnen und Musiker sollen künftig nicht mehr ihre eigenen Anlagen mitnehmen müssen. Die Unterschiede in der Klangqualität seien einfach zu gross. «Das ist aber alles erst Wunschdenken», so Thürlemann. Sie werde auf jeden Fall nun zuerst die anderen Weihnachtsmärkte in der Region besuchen, um sich inspirieren zu lassen. «Wer weiss, vielleicht ist in Heiden dann 2018 wirklich alles anders.»


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