Die Ausserrhoder Verwaltung muss sparen

KANTONSFINANZEN ⋅ Am Freitag hat der Ausserrhoder Regierungsrat den ersten Aufgaben- und Finanzplan 2019 – 2021 präsentiert. Mit dem Plan strebt der Kanton bis 2021 auf operativer Stufe ein ausgeglichenes Ergebnis an.
03. November 2017, 15:35
Handlungsbedarf bestehe vor allem aufgrund der starken Zunahme der Spitalkosten sowie des geringer ausgefallenen Steuerwachstums, wie Finanzdirektor Köbi Frei an der Pressekonferenz mitteilte.

Herzstück des Aufgaben- und Finanzplans (AFP) ist das Stabilisierungsprogramm. Dieses umfasst fünf Massnahmen. Nebst einer Steuerfusserhöhung um 0,1 auf 3,3 Einheiten ab 2019 - dies bringt zusätzliche Einnahmen von 4,4 Millionen Franken - werden auch die Zahlungen in den kantonalen Finanzausgleich um rund 1,5 Millionen Franken gekürzt. Zudem wird der Steuerertrag von Juristischen Personen zwischen den Gemeinden und dem Kanton halbiert. Heute erhält letzterer 45 Prozent.

Auch sind Einsparungen bei der kantonalen Verwaltung von 1,3 Millionen Franken geplant. Zudem fallen die ausserordentlichen Beiträge für gemeinwirtschaftliche Leistungen an den Spitalverbund AR von zwei Millionen Franken ab 2019 weg.  Bis 2020 sollen die Massnahmen in Kraft treten. Anhand der Massnahmen wird die Kantonrechnung ab 2020 um rund 11 Millionen Franken entlastet. (noe)
 

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