Besuch zeigt Verbundenheit

MILITÄR ⋅ Politiker aus Appenzell Ausserrhoden waren zu Gast beim Panzerbataillon 11. Dieses ist in einem Wiederholungskurs in Graubünden und Glarus stationiert.
06. Oktober 2017, 05:20

Der «Göttikanton» des Panzersappeurbataillons 11, Appenzell Ausserrhoden, gastierte im gerade gestarteten Wiederholungskurs in Bonaduz, Hinterrhein, San Bernardino und Wichlen (Glarus Süd). Eine Delegation aus der Politik flog mit einem Super-Puma vom Breitfeld St. Gallen aus direkt nach Bonaduz in Graubünden, zum Standort der Panzersappeur-Stabskompanie. Dort wurden sie von Stabsoffizieren und Bataillonskommandant Adrian Küng in Empfang genommen. Der Ausserrhoder Regierungsrat war mit Landammann Paul Signer und seinem Kollegen Alfred Stricker vertreten. Zudem nahmen Ständerat Andrea Caroni und Nationalrat am Anlass teil. Alt Kantonsratspräsidentin Ursula Rütsche-Fässler, der Leiter des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz Marc Rüdin und Kreiskommandant und Kantonsratspräsident Florian Hunziker, der höchste Appenzeller, waren zudem ebenfalls zugegen. Der Anlass sollte das Band zwischen Bataillon und Göttikanton festigen. Landammann Signer dazu: «Wir wollten mit einer hochkarätigen Delegation zeigen, wie wir das Bataillon und seine Arbeit wertschätzen. Für uns ist es immer ein besonderer Moment, so nahe bei der Truppe sein zu können.»

Sanitätsfahrzeug und ­Panzerbetankung vorgeführt

Nach den Präsentationen von Brigadier Willy Brülisauer, Kommandant Panzerbrigade 11, und Adrian Küng, Kommandant des Bataillons, ging es weiter mit einer Ausbildungsbesichtigung auf dem Waffenplatz Chur der Stabskompanie, welche das Führungsstaffelzelt – in welchem ein Bataillonsstab auf dem Feld das Kommando führen kann – innerhalb einer geschützten Wagenburg (bestehend aus M113-Schützenpanzern) aufbaute. Ausserdem wurde der Übermittlungszug und der Aufklärerzug mitsamt Vorstellung des Materials und der Vorgehensweise in voller Tarnung vorgestellt. Nach einer kurzen Kaffeepause stellte der Kommandant der Logistik-Kompanie, Major Pascal Hagmann, seine Konfigurationen und Mittel vor: Eine Betankung von Panzern, das Innenleben eines Sanitätsfahrzeugs und auch die Räumung mittels eines grossen Baggers wurden demonstriert. Danach wurden noch kleine Präsente des Bataillons für die Besucherinnen und Besucher verteilt, bevor es zurück ging: mit dem Super-Puma vom Waffenplatz Chur wieder ins Appenzellerland.

Der Wiederholungskurs des Bataillons dauert noch bis zum 20. Oktober. (pd)


Leserkommentare

Anzeige: