Ausgezeichnete Weinbar

HERISAU ⋅ Das internationale Weinmagazin «Falstaff» hat eine neue Weinbar zur besten des Appenzellerlandes gekürt. Der Besitzer ist ein alter Bekannter.
07. Oktober 2017, 09:27
Karin Erni

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Die Weinbar von Pino Campanile im Gutenberg-Zentrum, Kasernenstrasse 6, ist noch nicht einmal ganz fertiggestellt, da heimst sie schon eine erste Auszeichnung ein. Im «Weinbar-Special» der internationalen Fachzeitschrift «Fal­staff» findet der Wine Store, Enoteca und Grapperia Campanile Erwähnung und erhält von den Testern zwei Gläser und eine Gesamtwertung von 85 Punkten. Beim Punkt «Service & Beratung» erreicht das Lokal gar 18 von möglichen 20 Punkten. «Wir fühlen uns sehr geehrt über die Erwähnung und die gute Bewertung», sagt Campanile. «Wir sind die einzige Weinbar im Kanton Appenzell Ausserrhoden, die Eingang ins Magazin gefunden hat, und eine von drei erwähnten in der ganzen Ostschweiz.» Das «Falstaff»-Ma­ga­zin bewertete Lokale in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz nach Angebot, Essen, Service und Ambiente.

Zusammenarbeit mit renommiertem Produzenten

Massgeblich beteiligt am Erscheinungsbild der neuen Herisauer Weinbar ist der italienische Schaumweinproduzent Fantinel. Von ihm stammt das edle weisse Barmöbel, das mit seiner Beleuchtung ein urbanes Ambiente vermittelt. Von diesen Designerstücken gebe es erst je eines in London und in Kapstadt. Das Möbel sei in Südafrika gefertigt und in die Schweiz verschifft worden, sagt Pino Campanile. Er pflegt schon länger gute Geschäftsbeziehungen mit der Firma. «Fantinel ist einer der besten Prosecco-Produzenten Italiens. Sein Schaumwein One & Only wurde anlässlich der Amtseinsetzung des amerikanischen Präsidenten Trump ausgeschenkt», erzählt Campanile. Dieser besondere Spumante Rosé sei auch bei ihm erhältlich. «Allen wollen ihn probieren», fügt er lachend an.

Zur bereits bestehenden Bar hat Campanile vor einem Jahr das Nachbarlokal übernommen und mit einer modernen Küche, Esstischen und Loungesesseln ausgestattet. Hier finden regelmässig «Wine & Dines», Geschäftsanlässe, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten statt. Gleichzeitig wurde das Sortiment aufgestockt. Neu führt Pino Campanile auch Schweizer Weine aus dem Wallis, der Waadt und der Bündner Herrschaft. Eigentlich wollte der rührige Italiener längst kürzertreten, doch der Erfolg lässt ihm keine Ruhe. Neben der Gastronomie und dem Weinhandel erfreuen sich auch seine Weinreisen grosser Beliebtheit. «Ich erhalte regelmässig mehr Anmeldungen, als ich berücksichtigen kann.»

Die offizielle Eröffnung sei auf Ende November oder Anfang Dezember geplant, sagt Pino Campanile. «Dann wird ein Küchenchef mit Team Fantinel aus dem italienischen Friaul hierherkommen und meine Gäste mit besonderen Leckerbissen verwöhnen.»

Mehr Infos unter:

www.falstaff.ch


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