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Tagblatt Online
21. September 2016, 09:52 Uhr

Zwei gerissene Schafe in Wienacht Tobel

In der Nacht von Montag auf den Dienstag sind auf einer Weide in Wienacht-Tobel zwei Schafe gerissen worden. Die Situation vor Ort und die Art der Verletzungen an den Tieren deuten auf einen Wolfsriss hin.

WIENACHT-TOBEL. Ein Schafshirte hatte die beiden toten Tiere am Dienstagmorgen gefunden, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei mitteilt.. Der Wildhüter untersuchte die Situation vor Ort. Er kam zum Schluss, dass die Art der Verletzungen an den Kadavern und die Spuren am Fundort auf einen Wolfsriss hindeuten. Zur Klärung der genauen Todesursache wurden genetische Proben an den Bissspuren entnommen. Ausserdem wurde in der näheren Umgebung Kot mit Tierhaaren sichergestellt. Die Resultate der genetischen Analysen werden erst in einigen Wochen vorliegen. Dann kann auch geklärt werden,  ob der vorgestrige Riss in Oberuzwil vom gleichen Tier stammt .
 
Aufgrund der momentanen Faktenlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Wolf immer noch im Gebiet aufhält. Die Behörden empfehlen, beim Auslass von Schafen und Kleinvieh Vorsicht walten zu lassen.

Seit 2012 lebt im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St.Gallen ein Wolfsrudel, das sich fortpflanzt. Jedes Jahr wandern Jungtiere ab. Auf der Suche nach einem neuen Revier können Wölfe grosse Strecken zurücklegen.(tn)
 


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alphacentauri (21. September 2016, 14:30)
Der Wolf hat keinen Platz hier in der Schweiz

Die Schweiz ist viel zu dicht besiedelt. Wölfe und Bären haben hier gar nicht genügend Platz ausserhalb der Siedlungen, also müssen sie diese zwangsläufig aufsuchen.

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