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Tagblatt Online
17. August 2016, 09:03 Uhr

Bundesasylunterkunft Heiden geschlossen

Während sechs Monaten wurde die Bundesasylunterkunft in der Zivilschutzanlage Heiden genutzt. Nun ist es damit vorbei - wie vorgesehen.

Die Unterkunft bot Platz für maximal 150 Personen. Seit der Inbetriebnahme Mitte Februar 2016 wurden 416 Asylsuchende in Heiden untergebracht, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei in einem Communiqué schreibt. Die grosse Mehrheit dieser Personen befand sich in einem Dublin-Verfahren und wartete auf die Überstellung in einen anderen Dublin-Staat. Ihre durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Heiden betrug 35 Tage.

An Beschäftigungsprogrammen teilgenommen
Bei der Betreuung der Asylsuchenden erprobten das Staatssekretariat für Migration und der Kanton Appenzell Ausserrhoden erstmals erfolgreich die Kooperation zwischen professioneller Betreuungsorganisation und Zivilschutz. "Die Zivilschutzdienstleistenden wurden vor allem für Personentransporte und einfache Betreuungsaufgaben eingesetzt", heisst es im Communiqué. Die Asylsuchenden konnten ausserdem an gemeinnützigen Beschäftigungsprogrammen gegen Littering, bei Arbeiten im Forst sowie in den Grünanlagen der Gemeinde (Bachräumungen, Instandstellung von Wegen) mitwirken. Die Betreuungsarbeit wurde ergänzt durch Freizeitangebote seitens freiwilliger Helferinnen aus der Gemeinde Heiden.
 
"Weitgehend problemlos"
Die Unterbringung der Asylsuchenden in Heiden verlief gemäss der Mitteilung weitgehend problemlos. Die Gemeinde Heiden setzte eine Begleitgruppe ein aus Vertretenden des Staatssekretariats für Migration, der Sicherheits- und Betreuungsfirmen, des Zivilschutzes, des angrenzenden Betreuungszentrums und des Spitals, der Schule, der Gemeinde, des Detailhandels und der Kantonspolizei. "Die Begleitgruppe stellte sicher, dass rasch auf Meldungen aus der Bevölkerung reagiert und Abläufe bei Bedarf angepasst wurden." (pd/red.)
 


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