Vorderländer Gemeinden wollen in der Asylbetreuung zusammenarbeiten

APPENZELLERLAND ⋅ Die Gemeinden Heiden, Lutzenberg, Rehetobel, Reute, Wald und Wolfhalden wollen die Asylbetreuung in Zukunft gemeinsam organisieren. Sie übertragen diese Aufgabe per 1. Oktober 2017 den Sozialen Diensten Vorderland.
23. März 2017, 10:04
Durch die Regionalisierung der Asylbetreuung sollen die Gemeindeverwaltungen entlastet werden. Zudem könnten gemäss Mitteilung des Vereins Appenzellerland über dem Bodensee (AüB), Synergien besser genutzt und die Betreuung professionalisiert werden. Konkret soll die Regionalisierung den Gemeinden Vorteile beim Personaleinsatz, in der Unterbringung der Asylbewerbenden und bei der Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen verschaffen. Mit der Organisation der Asylbetreuung für die sechs Gemeinden werden die Sozialen Dienste
Vorderland (SDV) beauftragt. Die Angliederung an die SDV mache Sinn, weil die Aufgaben in der
Asylbetreuung mit den bestehenden Aufgaben der SDV eng verwandt seien.

Zusammenarbeit hat sich bewährt
Die Zusammenarbeit der Gemeinden im Vorderland habe sich gemäss Mitteilung seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen bewährt. Die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten treffen sich viermal
jährlich unter dem Dach des Vereins Appenzellerland über dem Bodensee. Aus diesem Kreis
entstand die Initiative für die Regionalisierung der Asylbetreuung. Eine Arbeitsgruppe unter der
Leitung von Kurt Weber, Rehetobel, hat ein entsprechendes Konzept erarbeitet und den Gemeinden
zum Entscheid vorgelegt. (pd)

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