«Mini Beiz, dini Beiz» wieder im Appenzellerland

22. November 2014, 02:54
KARIN ERNI

APPENZELLERLAND. Vom 24. bis 28. November strahlt das Schweizer Fernsehen SRF die zweite Staffel der Vorabendserie «Mini Beiz, dini Beiz» aus dem Appenzellerland aus. Auch dieses Mal kämpfen wieder fünf Stammgäste mit ihrer Beiz um den Sieg.

Gut zwei Monate nach der ersten Staffel von «Mini Beiz, dini Beiz» ist das Schweizer Fernsehen SRF schon wieder zu Gast im Appenzellerland. Den Auftakt zum neuen Wettstreit der Stammgäste mit ihrer Lieblingsbeiz macht am Montag, 24. November das Restaurant Blume am Plätzli 471 in Wolfhalden.

In der ersten Staffel hatte die «Steirerwirtin» Eleonore Brüggler den Sieg davongetragen. Sie überzeugte die Gäste mit viel österreichischem Schmäh und ihren formidablen Kochkünsten. Man darf gespannt sein, wie sich die fünf neuen Kandidaten der Herausforderung stellen. Bei der zweiten Staffel gehen neben der Blume Wolfhalden das Restaurant Marktplatz in Appenzell, «Golf Gonten», Berggasthaus Kronberg und die «Alpenrose» in Hundwil in den Wettbewerb.

Werbeeffekt erhofft

Als super Werbung für das Appenzellerland bezeichnet Ruedi Ulmann von «Golf Gonten» die Sendung. Einziger Wermutstropfen sei, dass die Dreharbeiten im Spätsommer stattgefunden haben. «Es wäre schöner, wenn wir aktuelle Winterbilder sehen könnten.» Die Dreharbeiten ebenfalls in guter Erinnerung hat Johann Signer vom Berggasthaus Kronberg. «Ich hätte geglaubt, dass es mehr Wiederholungen der einzelnen Szenen braucht.» Bereits um Mitternacht sei die Crew mit der Bahn wieder ins Tal gefahren.

Für Markus Tobler von der «Alpenrose» in Hundwil war der Abend mit der Filmcrew eine spannende und aufregende Herausforderung. Für ihn und seine Frau ist das Restaurant ein «erweitertes Hobby» und hat daher nur beschränkte Öffnungszeiten. Mitgemacht hätten sie aus purer Neugierde: «Uns hat interessiert, was wir hinkriegen.» Er erhofft sich durch die Ausstrahlung der Sendung einen gewissen Werbeeffekt für sein Beizli.

Stressige Dreharbeiten

Als stressig und nervig hat dagegen Franziska Schöb von der «Blume» in Wolfhalden die 13stündigen Dreharbeiten für die Sendung erlebt. «Wir hatten viele Gäste da, das hat das Filmteam wohl gestört, denn es war sehr eng.» Die Kameraleute seien beim Servieren oft im Wege gestanden und hätten die Arbeit erschwert. «Wir waren auch die einzige Arbeiterbeiz unter lauter Speiserestaurants», beklagt sie sich. Sie sei jetzt zwar um eine Erfahrung reicher, aber: «Ich würde auf keinen Fall wieder mitmachen.»

Der Entscheidung gelassen entgegensehen kann Armin Weishaupt vom «Marktplatz» in Appenzell. «Bei den Dreharbeiten ist alles sehr gut gelaufen. Das Filmteam war nett und professionell. Nun sind wir gespannt auf das Resultat.»

«Mini Beiz, dini Beiz» 24. bis 28. November, jeweils 18.15 Uhr auf SRF

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