Appenzell Ausserrhoden, ein sicherer Kanton

KRIMINALSTATISTIK AR ⋅ Im vergangenen Jahr sind im Kanton Appenzell Ausserrhoden 1725 Straftaten begangen worden. Dies sind rund 12 Prozent weniger als noch 2015. Gleichzeitig sind die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz um 33 Prozent zurückgegangen.
28. März 2017, 10:43
Zwei von drei Verbrechen werden im Kanton Appenzell Ausserrhoden aufgeklärt: Die genaue Quote liegt bei 64,5 Prozent. Die Gesamtzahl der Straftaten für das Jahr 2016 liegt bei 1725, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent gleichkommt.

Die meisten Zahlen bewegen sich im jährlichen Mittel. Wirkliche Ausreisser gibt es keine. Bei den Gewaltstraftaten wurde eine Abnahme von 18 Prozent auf 178 Straftaten verzeichnet. 2015 waren es noch deren 216. Die schwere Gewalt blieb mit 2 Straftaten gleich wie im Jahr zuvor. "2015 musste weder ein vollendetes noch ein versuchtes Tötungsdelikt verzeichnet werden", schreibt die Ausserrhoder Kantonspolizei. Genauso seien keine schwere Körperverletzung angezeigt worden.

Hohe Aufklärungsquote bei Sexualverbrechen
Bei den Straftaten gegen die sexuelle Integrität weist die Statistik eine leichte Abnahme auf 23 Delikte. 2015 war es ein Fall mehr. "Erfreulich", so schreibt die Kapo, sei die hohe Aufklärungsquote bei diesen Fällen. Sie beträgt 95,7 Prozent.

Einen deutlichen Rückgang kann bei den Vermögensdelikten vermeldet werden. Diese haben 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 750 auf 672 Straftaten abgenommen. Die Zahl der Einbruchdiebstähle hat von 83 im Vorjahr auf 70 abgenommen, was einer Reduktion von 16 Prozent entspricht. Im Gegensatz zu den Straftaten gegen die sexuelle Integrität ist die Aufklärungsquoten bei Einbrüchen mit 14,3 Prozent sehr tief. (tn)

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