«Alpenrose» in neuer Blüte

HUNDWIL ⋅ Ein halbes Jahr war die auf dem Buchberg oberhalb von Hundwil gelegene «Alpenrose» wegen Renovation geschlossen. Nun ist sie wieder geöffnet und präsentiert sich in neuem Glanz.
09. September 2016, 07:11
KARIN ERNI

HUNDWIL. Seit fünf Jahren betreiben Anita und Markus Tobler das gemütliche Gasthaus mit Tante-Emma-Lädeli und zwei Gästezimmern. Zuvor hatten Markus' Eltern den Betrieb 42 Jahre lang geführt. Um finanziell unabhängig zu bleiben, arbeiten beide weiterhin Teilzeit in ihren angestammten Berufen. Er als Koch und sie als Ernährungsberaterin.

Die im letzten halben Jahr realisierte sanfte Renovation ist geglückt. Der alte Charme der Räumlichkeiten konnte bewahrt werden. Die modernen Sanitäranlagen strahlen Frische aus. Die «Alpenrose» eignet sich mit ihrem gemütlichen Ambiente und den zwei Stuben hervorragend für kleinere und mittlere Anlässe wie Geschäfts- und Familienfeiern. «Wir haben schon bis zu 70 Personen bewirtet, aber dann wird es wirklich eng», sagt Anita Tobler. Liebevoll die Details gepflegt, so wird die Kollektion von Säntis-Whiskys in einem alten Leiterwägeli präsentiert. Das Tante-Emma-Lädeli ist seit dem Umbau durch eine Fensterscheibe einsehbar.

Wünsche der Gäste erfüllen

Markus Tobler richtet sich bei der Menuwahl ganz nach dem Geschmack der Gäste. «Von Chäsmagrone mit Südwööscht bis zum gepflegten Sechsgänger machen wir alles», sagt Tobler. Die reguläre Karte ist eher klein, weil man Wert auf Frische der Produkte legt. «Neben einigen Klassikern wie Schnitzel und Pommes frites, die immer auf der Karte stehen, gibt es halt, was es gibt.» Langweilig wird es jedenfalls nie. Die Karte ändert manchmal unter Tag und je nach Saison sowieso. Im Sommer sind es Variationen von Fitnesstellern, im Winter kann es auch mal ein währschafter Schmorbraten sein. Der phantasiebegabte Koch wartet auch immer wieder mit neuen Dessertkreationen auf. Vermehrt möchten die beiden Gastgeber Themenabende durchführen. «Der erste Anlass zum Thema Verkehrte Welt kam bei unseren Gäste sehr gut an. Werbung war nicht nötig, Mund-zu-Mund-Propaganda reichte.»

Outdooraktivitäten

Doch nicht nur die Wirtsstube der «Alpenrose» gefällt, auch die sonnige Terrasse mit Blick ins Appenzellerland ist ein Anziehungspunkt. Im Winter sei das Outdoor-Fondue beliebt, sagt Markus Tobler. «Viele Gruppen laufen mit Schneeschuhen zu uns hinauf. Wenn sie ankommen, ist das Fondue schon bereit. Nachher kommen die Gäste noch zum «Verwarmen» in die Wirtsstube.»

In den nächste Wochen stehen einige musikalische Anlässe auf dem Programm. So ist am 21. Oktober ein Gesangsabend geplant. Am 24. September und 29. Oktober spielt das Georges-Kegel-Trio auf. Die «Alpenrose» ist am Wochenende vom Freitagnachmittag an sowie am Montagnachmittag geöffnet. Nach Absprache sind für grössere Gruppen auch andere Tage möglich.


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