Aktionsgruppe lanciert Petition für den Erhalt des Spitals Heiden

APPENZELL AUSSERRHODEN ⋅ Eine Interessengemeinschaft besorgter Ausserrhoder Bewohnerinnen und Bewohner hat sich mit Mitarbeitenden des Spitals Heiden zusammengesetzt und eine Petition lanciert. Ziel der Petition ist es, das regionale Spital zu stärken.
26. Januar 2017, 09:26
Die Zukunft des Spitals Heiden sei akut gefährdet, heisst es in einer Medienmitteilung der Aktionsgruppe «Zukunft für Spital Heiden». Das Gesetz biete zwar noch einen gewissen Schutz, weil dort festgehalten sei, dass der Kanton in Herisau und Heiden ein somatisches Spital und in Herisau ein psychiatrisches Zentrum führen müsse. Im Februar jeoch werde der Regierungsrat ein revidiertes Gesetz vorlegen. Darin werde genau dieser Passus gestrichen. Es drohe somit die Schliessung des Spitals.
 
Aus Sorge über die Zukunft des Spitals Heiden hat sich deshalb eine Aktionsgruppe mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft gebildet, die nun eine Petition lanciert. «Wir, die Unterzeichnenden, fordern alle Verantwortlichen von Politik und Unternehmung auf, sich mit aller Kraft für den Erhalt des Spitals Heiden im Rahmen des Spitalverbunds einzusetzen. Mit dem Ziel, der Bevölkerung der Region eine wohnortsnahe medizinische ambulante und stationäre Grundversorgung in hoher Qualität anzubieten. Und mit dem Effekt, einen wertvollen und volkswirtschaftlich bedeutsamen Arbeitgeber in der Region zu erhalten», heisst es in der Petition.
 
Ziel sei es, möglichst viele Unterschriften aus dem ganzen Kanton zusammenzubringen. Die Petition solle zeigen, dass die Bevölkerung hinter dem Spital Heiden steht und es nicht zulassen will, dass diese wichtige Institution zerstört wird. (pab)
 

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