27 Gemeinden setzen sich in Szene

Die Region St. Gallen-Bodensee ist auf 27 Gemeinden angewachsen. Das drückt sich auch im neusten Agglomerationsprogramm aus – es ist mit 330 Millionen Franken das bisher grösste. Im Herbst soll es eingereicht werden.
07. Juni 2016, 14:50
CHRISTOPH ZWEILI

ST. GALLEN. Im Agglomerationsprogramm der dritten Generation werden ein Zukunftsbild und Strategien für die Weiterentwicklung von Siedlung, Verkehr und Landschaft in der Grossregion St. Gallen-Bodensee definiert. Dazu gehören neu auch die Gemeinden Amriswil, Hefenhofen, Romanshorn, Salmsach und Uttwil dazu. Die Vernehmlassung zu den 90 Massnahmenpaketen läuft noch bis zum 17. Juni.

Wichtige Naherholungsgebiete

Ein neuer Schwerpunkt liegt beim Thema Landschaft. Mit der zunehmenden Verdichtung der Siedlungsgebiete komme attraktiven Naherholungsgebieten künftig eine noch grössere Bedeutung zu, sagt Tobias Winiger, Stadtgeograph, Raumentwickler und Projektleiter des Aggloprogramms, im Interview mit unserer Zeitung. Gemeinsam mit mehr als zehn Städten und Gemeinden werden konkrete Lösungen erarbeitet, beispielsweise für das Botsberger Riet in Flawil, die Seepromenaden in Romanshorn und Rorschach oder den Grünzug Ost in St. Gallen.

Region hat gute Karten

Bis Ende Jahr wird das Programm beim Bund eingereicht. Dieser entscheidet dann, wie viel Geld die Region für ihr Programm erhält. Die Region St. Gallen-Bodensee hat trotz grosser Konkurrenz gute Karten – sie gehört bei der Umsetzung der ersten beiden Generationen schweizweit zu den umsetzungsstärksten Programmen.

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