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Tagblatt Online, 13. Februar 2010 01:02:20

Fortitudo Gossaus erlösender Sieg

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Gossaus Tataraga (links) wird von Endingens Riechsteiner gestoppt. (Bild: Bild: Alexander Wagner)

HANDBALL. Gossau gewinnt in der NLA die wichtige Partie gegen Aufsteiger Endingen mit 32:29. Damit meldet sich Fortitudo im Kampf gegen den Abstieg zurück. Auch Faruk Tataraga feiert mit sieben Toren eine eindrückliche Rückkehr.

Rabea Huber

In den letzten zehn Minuten wurde jedes Tor von Fortitudo mit einem Jubelschrei gefeiert. Die Erleichterung war jedem Gossauer ins Gesicht geschrieben. Nach dem Sieg feierten die Spieler ausgelassen ihren erst dritten Erfolg in dieser Saison. Es war ein Erfolg mit Ausrufezeichen. Fortitudo zeigte, dass es bereit ist, für den Ligaerhalt zu kämpfen. Denn für dieses Ziel war der Erfolg enorm wichtig. Das Heimteam hat nun auf das zehntplazierte Endingen nur noch einen Punkt Rückstand.

Aber auch gegen die Aargauer hatten die Gossauer einen Knackpunkt zu überstehen. Wie bereits vor einer Woche gegen Suhr Aarau, als sie ebenfalls bis zur Pause stets geführt hatten, gerieten sie Mitte zweiter Halbzeit in Rückstand. Doch diesmal rafften sie sich nach Endingens 22:21 wieder auf. Durch zwei Treffer des deutschen Topskorers Daniel Stahl gelang es Fortitudo, das Spiel sofort wieder an sich zu reissen.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gaben die Gossauer die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Der Sieg war nicht nur wegen der Punkte wichtig, sondern auch für den Kopf. Denn die Gossauer wissen nun, dass sie nicht nur gegen Yellow Winterthur gewinnen können.

Wieder ein optimaler Start

Wie gegen Suhr Aarau war den Gossauern der Start in die Partie optimal geglückt. Beim ersten Angriff bekundeten sie zwar noch Mühe mit Endingens Verteidigung.

Doch als Goalie Holger Hug beim Stand von 0:1 einen Penalty von Mark Schelbert parierte, war das so etwas wie die Initialzündung. Vor allem Faruk Tataraga machte auf sich aufmerksam. Gegen Suhr Aarau hatte der Linkshänder überhaupt nicht gespielt. Und auch gestern kam er nach drei Minuten nur deshalb zum Einsatz, weil Andreas Krapf zwischenzeitlich verletzt ausfiel. Gleich bei seinem ersten Angriff erzielte Tataraga den Treffer zum 2:1 und liess bis in die 13. Minute zwei weitere Tore folgen.

Zu jenem Zeitpunkt befand sich Gossau mit 8:5 vorne und baute seine Führung mit drei weiteren erfolgreichen Abschlüssen auf 11:5 aus.

Eindrücklich zurückgemeldet

Auch nach der Pause spielte Fortitudo mit Tataraga. Mit dem Tor zum 16:11 im ersten Angriff der zweiten Halbzeit zeigte der Bosnier auf, in welche Richtung es gehen soll. Wie Fortitudo hat sich Tataraga, der mit sieben Toren der beste Gossauer war, eindrücklich zurückgemeldet. Beide unterstrichen, dass sie bereit sind, sich nach vorne zu kämpfen.





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