«Wir machen ein Loch in jeden Osterhasen»

Monica Müller ist seit 2007 Chefin der Chocolat Bernrain AG. Ihre Berufskarriere startete sie aber im Schulzimmer als Primarlehrerin. Ein Gespräch über unkonventionelle Karrieren, Schokolade zum Abnehmen und die Vorlieben einzelner Nationen.

17. Januar 2016, 02:35
SEBASTIAN KELLER/SILVAN MEILE

Frau Müller, Sie sind Chefin einer Schoggifabrik. Wie viel Schokolade essen Sie?

Monica Müller: Ich esse jeden Tag Schokolade, aber wenig. Ein Teil gehört zur Qualitätskontrolle, wenn ich durch die Fabrik gehe.

Und privat?

Müller: Mein Partner und mein Sohn müssen sich ab und zu dafür wehren, dass ich Schokolade nach Hause bringe.

Welches ist Ihre liebste Sorte?

Müller: Das wechselt. Aktuell schmeckt mir eine Milchschokolade mit karamellisierten Haselnüssen sehr gut, auch eine dunkle Schokolade mit Granatapfel finde ich gerade sehr gut.

Sie exportieren einen Grossteil der Schokolade in die ganze Welt. Was können Sie über die Vorlieben sagen?

Müller: Schweizer lieben Milchschokolade, essen aber aus der ganzen Angebotspalette. In Italien und Frankreich ist schwarze Schokolade beliebt, diese mögen die Deutschen dafür weniger.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 17. Januar.


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