Tagblatt Online, 05. April 2010 13:50:39
Erfolgreiche Kampagne der Hilfswerke
Teil des Plakates zur Aktion "Stoppt den unfairen Handel" (Bildquelle Fastenopfer) (Bild: Keystone)
Die kirchlichen Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein ziehen eine positive Bilanz ihrer Fastenzeit-Kampagne. Gemäss Mitteilung haben je 1300 katholische und reformierte Pfarreien und Kirchgemeinden daran teilgenommen.
Bern. Die schweizweite ökumenische Kampagne unter dem Titel "Stoppt den unfairen Handel" habe ihr Ziel, "die Menschen zu einem lustvollen und ökologischen Konsumverhalten zu motivieren, mehr als erreicht", schreiben die Verantwortlichen der Hilfswerke.
Mittels Suppentagen, Gottesdiensten, einem "Kirchenpoker" um Lebensmittel, Geschichtenabenden in der Romandie sowie Podiums- und Kulturveranstaltungen sei das Anliegen, das Engagement gegen ein unfaires Welthandelssystem, den Menschen näher gebracht worden.
Ziel der Hilfswerke war es auch, gezielt die Behörden anzusprechen. Mit Erfolg: "Aufgrund einer Umfrage zum Fairen Handel im öffentlichen Beschaffungswesen haben die Werke Anfragen von Beschaffungsstellen für eine Zusammenarbeit erhalten und auch der Schweizerische Städteverband hat das Gespräch gesucht", freuen sich die Hilfswerke.
Verkauft wurden auch 160'000 Fair-Trade-Rosen und über 80'000 "Brote zum Teilen" gingen in 580 Bäckereien über den Ladentisch. Auch nach der Fastenzeit geht die Kampagne weiter: Ein wichtiges Anliegen bleibe etwa die Ausweitung des Fairen Handels auf Non-Food-Produkte wie Computer oder Kleider. (sda)
- Artikel empfehlen:





Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.
Kommentar schreiben