Netflix wird teurer

INFORMATIONSTECHNOLOGIE ⋅ Der Internet-Videodienst Netflix erhöht seine Preise. Das kalifornische Unternehmen bestätigte am Donnerstag Medienberichte, wonach Kunden in den USA künftig etwa zehn Prozent mehr für das gängigste Abo-Modell zahlen müssen.
06. Oktober 2017, 02:51

Bei Börsianern kam das gut an, die Aktie legte um über fünf Prozent zu.

Netflix führt Preiserhöhungen auch in anderen Ländern durch. So machten Preisaufschläge in Australien vor einigen Wochen flächendeckend Schlagzeilen. Neben Australien und den USA plant das Unternehmen ebenfalls Erhöhungen in Europa. So sollen zum Beispiel in Deutschland die Nutzungspreise steigen. Wie Netflix dem Branchenportal "Caschys Blog" bestätigte, werden für das Standard-Abo künftig 10,99 Euro pro Monat fällig - ein Euro mehr als bisher.

Anpassungen von Zeit zu Zeit

Das Premium-Paket, mit dem auf vier Geräten zeitgleich in Ultra-HD geschaut werden kann, verteuert sich von 11,99 auf 13,99 Euro. Der Basis-Tarif, der nur einen einzigen Stream und zudem lediglich mit geringerer Bildqualität liefert, soll unverändert 7,99 Euro kosten.

"Von Zeit zu Zeit werden die Netflix-Tarife und -Preise angepasst", erklärte das Unternehmen. Dafür werde das Angebot aber auch um exklusive TV-Serien und Filme erweitert. Netflix hatte nach eigenen Angaben zuletzt über 104 Millionen Nutzer in mehr als 190 Ländern. (sda/dpa)


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