Die Thurgauer Raiffeisenbanken auf der Überholspur

BILANZ ⋅ Das Ergebnis aller 18 Thurgauer Raiffeisenbanken zusammen ergab 2017 einen um 6,2 Prozent höheren Bruttogewinn von gut 82 Millionen Franken. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis gehöre landesweit zu den tiefsten überhaupt, sagt Urs Schneider, Präsident des Thurgauer Verbands der Raiffeisenbanken.
12. Februar 2018, 14:16
Stefan Borkert
In allen Bereichen haben die Thurgauer Raiffeisenbanken im letzten Jahr zulegen können. Das sagt Urs Schneider, Präsident des Thurgauer Verbands der Raiffeisenbanken. Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder stieg um fast 1000 auf 112 300. Das Ergebnis aller 18 Thurgauer Raiffeisenbanken zusammen ergab 2017 einen um 6,2 Prozent höheren Bruttogewinn von gut 82 Millionen Franken, gab Josef Maier, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bekannt. Die konsolidierte Bilanzsumme wuchs demnach um 5,1 Prozent und nähert sich der Marke von 14 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen kletterten um 4,4 Prozent auf mehr als 12 Milliarden Franken. Die Kundengelder stiegen noch deutlicher um 4,9 Prozent auf über 9,6 Milliarden Franken an. Der Betriebsertrag mit gut 167 Millionen Franken sei nach wie vor sehr erfreulich, sagte Maier, und entspreche einer Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich fuhren die Thurgauer Raiffeisenbanken einen Jahresgewinn von 26 Millionen Franken ein, was einer Steigerung von 6,4 Prozent gegenüber 2016 entspricht.

Schneider kommentierte, dass die Thurgauer Raiffeisenbanken 2017 besonders effizient gearbeitet hätten. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis gehöre landesweit zu den tiefsten überhaupt. Patrick Gisel, Chef von Raiffeisen Schweiz war Gast an der Medienkonferenz in Frauenfeld. Er bemerkte, dass der Thurgau von der Dynamik der Wirtschaft nach anfänglichem Zögern nun profitiere. Die Thurgauer Wirtschaft befinde sich nach langsamer Fahrt nun auf der Überholspur.

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