Versteckte Zeichen

Die Swiss Authentication Research and Development AG will mit einem speziellen Stoff Produkte absichern.
29. Mai 2010, 01:02

tägerwilen. Thomas Borer (Bild), soeben gewählter Präsident der Start-up-Firma im Thurgau, gibt sich optimistisch. Die Entwicklung der Swiss Authentication Research and Development AG zeige «die Zukunft für den Schutz vor Produktpiraterie». Konkret haben die in Tägerwilen angesiedelten Ingenieure eine Lanthanoidverbindung entwickelt.

Die Idee: Als Markierung lässt sich die chemisch-physikalische Lösung nahezu jedem Werkstoff – Lacken, Giessharzen oder industriellen Flüssigkeiten – beifügen.

Laut den Entwicklern kann die Markierung gleichzeitig mit Fremdstoffen codiert werden. Das heisst, jedes Produkt, das damit versehen wird, ist gekennzeichnet und die Herkunft ist nachverfolgbar. Für das menschliche Auge ist die Markierung nicht ohne weiteres zu erkennen. Erst unter einem speziellen Laserdetektor reagiert der Stoff, gibt den individuellen Code und die versteckten Informationen preis.

Das Unternehmen umschreibt seine Entwicklung auch als «Substanz im Nanobereich, die als virtueller Datenspeicher fungiert». Ziel sei es, Produktfälscher abzuschrecken. Auf diese Weise könne geprüft werden, ob das Produkt die Markierung enthalte und echt sei. Potenzielle Kunden werden in vielen Branchen geortet – vom Banken- bis zum Pharmasektor. (T. F.)


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