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NZZ Online, 10. Januar 2012 20:22:00

Umfrage-Vorsprung für Mitt Romney

Der Kandidat der US-Republikaner macht Terrain gut – Mehrheit noch immer für Obama

Im Vorwahlkampf der US-Republikaner hat Mitt Romney in einer Meinungsumfrage landesweit die Spitze erobert - allerdings würden sich im Direktvergleich immer noch mehr Wähler für US-Präsident Barack Obama entscheiden.

(Reuters)

Im republikanischen Lager kommt Romney in einer am Dienstag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage auf eine Zustimmung von 30 Prozent nach 18 Prozent vor einem Monat.

Noch hinter Obama

Seinen ärgsten Rivalen Newt Gingrich würden 20 Prozent der Befragten wählen. Im direkten Vergleich mit Obama liegt der Multimillionär Romney zwar hinten, er kann den Unterschied aber von acht auf fünf Prozentpunkte verringern. Für Obama würden sich 48 Prozent der Wähler entscheiden, für Romney 43 Prozent.

Die Republikaner setzen mit der Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire am Dienstag ihre Suche nach einem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November fort. Romney ist innerhalb der Partei allerdings nicht unumstritten. Vielen Anhängern der Republikaner ist er nicht konservativ genug.

Christen gegen Mormonen

Vor allem die streng religiösen Christen an der Basis lehnen den Mormonen ab. Allerdings gilt er wegen seiner Erfahrung als Unternehmer als aussichtsreichster Kandidat in einem direkten Duell mit Amtsinhaber Obama, da die Wirtschaftskrise den Wahlkampf dominieren dürfte.





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