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NZZ Online, 07. Januar 2012 18:35:29

Obama will Arbeitsplätze im Land halten

US-Präsident startet Kampagne gegen Outsourcing

Auch wenn er offiziell den Kampf um die Wiederwahl noch nicht eröffnet hat, weist die jüngste Ankündigung von US-Präsident Obama darauf hin, dass er die Stimmen der Mittelschicht im Visier hat. In seiner wöchentlichen Radio- und Videobotschaft kündigte er einen Vorstoss gegen Abwanderung von Arbeitsplätzen ins Ausland an.

(Reuters)

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat eine Kampagne zum Erhalt von amerikanischen Arbeitsplätzen gestartet. In seiner wöchentlichen Radio- und Videobotschaft kündigte Obama am Samstag ein Treffen mit Konzernlenkern an.

Zum Auftakt des Forums «Insourcing American Jobs» in der kommenden Woche sind vor allem Unternehmer eingeladen, die mit der Produktion im Inland erfolgreich sind. Obama will nach eigenen Worten erfahren, wie andere Unternehmen diesen Beispielen folgen könnten. Unter anderen beteiligt sich der Chemiekonzern DuPont an dem Treffen.

Obamas Bemühungen gegen die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland soll im Jahr der Präsidentenwahl die Wähler aus der Mittelschicht auf seine Seite ziehen. Vor allem Gewerkschafter sind über die Arbeitsplatzverlagerung vieler Amerikanischer Unternehmen, die in Niedriglohnländern wie Indien oder China produzieren lassen, besorgt.





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