Tagblatt Online, 04. Dezember 2011 17:52:00
Wil verliert in der Schlussphase
FUSSBALL. Der FC Wil muss in Vaduz wenige Minuten vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Besonders die erste Halbzeit der Partie verlief spektakulär.
Nach zwei Meisterschaftsniederlagen in Serie reisten die Wiler mit vielen guten Vorsätzen nach Vaduz. Mut hatte ihnen insbesondere auch die tolle Leistung im ebenfalls verlorenen Cupspiel gegen Meister Basel gegeben. Und es sollte tatsächlich zu einem Blitzstart der Gäste kommen: Bereits nach vier Minuten wurde Holenstein steil geschickt – er traf mit einem Flachschuss.Schär wieder mit Traumtor
In der Folge ergab sich eine attraktive Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Holenstein in der elften Minute wieder allein vor Jehle gescheitert war, glichen die Liechtensteiner in der 14. Minute durch Burgmeier aus. Faivre hatte einen Corner nur vor seine Füsse abwehren können. Nur eine Minute später doppelten die Gastgeber durch denselben Spieler nach: Er traf mit einem platzierten Schuss zur Führung für sein Team. Diese sollte aber nicht lange Bestand haben: Fabian Schär nahm einen von der Vaduz-Verteidigung abgewehrten Ball volley aus der Luft und traf via Lattenunterkante – sein zweites Traumtor nach einem 65-Meter-Kunstschuss gegen Aarau vor einigen Wochen. Die Minuten vor der Pause dominierten dann wieder die Gäste, doch Merenda scheiterte mit mehreren Abschlüssen.
Weniger Chancen nach der Pause
Auch in die zweite Halbzeit starten die Wiler stark. Nach 50 Minuten verpasste Fejzulahi eine Hereingabe von Jahovic nur knapp. Nach 58 Minuten dann eine Grosschance von Jahovic: Er stand nach einem Durchspiel alleine vor Vaduz-Goalie Jehle, traf aber nur die Latte. Insgesamt kamen die beiden Teams nun aber schwerer zu Chancen als noch in der ersten Halbzeit. Eine davon vergab Schwegler für die Vaduzer in der 79. Minute – er traf nur die Latte. Es sollte der Auftakt zu einer Schlussphase sein, welche das Heimteam dominierte. Zunächst konnte Wil-Goalie Faivre einen Kopfball von Merenda noch klären. In der 87. Minute traf Cerrone dann aber von der Strafraumgrenze aus zum Sieg für die Liechtensteiner.
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