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Tagblatt Online
16. Januar 2016, 15:32 Uhr

Sommaruga fordert Respekt vor Frauen

Für Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist Respekt gegenüber Frauen unerlässlich in jeder Gesellschaft. Wer das nicht verstehe oder akzeptiere, "hat seinen Platz nicht unter uns", erklärte die Justizministerin in einem Interview vom Samstag.

Angesprochen auf die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Deutschland und Zürich äusserte sich Sommaruga unmissverständlich: "Die Behandlung von Frauen ist zentral in jeder Gesellschaft. Es gibt keine Entschuldigungen, keine Ausnahmen und keine Relativierung dieses Prinzips", sagte die Bundesrätin gegenüber den Zeitungen "24 Heures" und "Tribune de Genève".

Respekt vor Frauen erwarte sie auch von Männern, die von weit herkämen und die hiesige Kultur nicht kennen würden, sagte Sommaruga weiter. "Man muss es ihnen sonst erklären." Diejenigen, welche das Spiel nicht mitspielten, könnten nicht bleiben.

Für Sommaruga ist diese Haltung Teil einer konsequenten Politik angesichts der grössten Flüchtlingsbewegungen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Dazu gehöre auch, Menschen, die keinen Schutz verdienten, in ihre Herkunftsländer zurückzuschaffen. (sda)



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alvin (18. Januar 2016, 06:27)
gezielt fördern

respekt fordern für frauen von muslimen aus der arabischen welt? haha guter witz ,jedenfalls wenn sie damit respekt im sinne unserer mentalität meint da helfen nur vorschriften und klare vorgaben aber auch nur wenn man konsequent auf deren einhaltung achtet will man da nicht zeit und geld für opfern lieber nichts sagen ,denn es wirkt mehr als lächerlich und bestärkt die neuankömmlinge in ihrer indoktrinierten vorstellung von einem schwachen europa dessen gesetzte nur solange zu befolgen sind wie es nützlich erscheint.man sollte aber auch nicht vergessen das es viele von ihnen gibt die unsere auffassung von respekt gegenüber frauen teilen ,ihnen sollte man mehr beachtung gerade in den medien schenken und wenn nötig schutz vor ihren extremistischen brüdern .leider passiert diessbezüglich wenig bis gar nichts .jeder schreihals vom izrs kriegt mehr aufmerksamkeit . wie bitte soll sich dann ein moderater durchsetzen ?

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zombie1969 (16. Januar 2016, 14:27)
Der...

Irrglaube ist, dass man denkt, den Flüchtlingen/Migranten Vorgaben zu machen. Erstens hält man in der CH die eigenen Gesetze kaum ein. Zum Zweiten haben die Flüchtlinge/Migranten das Wissen, dass keiner sie zwingen kann woanders hinzugehen oder auszureisen. Und drittens leben die Flüchtlinge einfach Ihre Kultur. Nur naive Politiker denken, dass die Flüchtlinge/Migranten so ticken wie der brave Steuerzahler. Erst wenn man die Andersartigkeit der Kultur und damit die Menschen erkennt und auch akzeptiert hat man die Möglichkeit, einen Fahrplan für die Integration zu schaffen. Die jetzige Politik vergrössert den Unwillen einer Integration auf allen Seiten.

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schwizer (16. Januar 2016, 13:23)
Sommaruga...

...sagt es ja selber - "Dazu gehöre auch, Menschen, die keinen Schutz verdienten, in ihre Herkunftsländer zurück-zuschaffen." Na dann legen Sie mal los Frau BR Sommaruga - weshalb wehren Sie sich gegen die Durchsetzungsinitiative? Kriminelle sind ohne wenn und aber auszuschaffen, dazu gehören auch Secondos! Weshalb schafft man nicht gleich alle aus die uns für immer und ewig auf der Tasche liegen? Weshalb wollen Sie unter dem Deckmantel "Asylverfahren beschleunigen", Gratisanwälte für Asylbewerber durchboxen? Weshalb zitieren Sie die Botschafter der Länder, die ihre Landsleute nicht zurücknehmen wollen, nicht ins Bundeshaus und setzen sich durch? Es kann nicht sein dass sich abgewiesene oder mit Status "Ausgeschafft" immer noch in der Schweiz befinden und auf Steuerzahlers Kosten hier leben. Handeln Sie Frau Sommaruga, wie es der Souverän verlangt und bevor es zu spät ist!

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frieda (16. Januar 2016, 15:03)
könnten Sie längst haben

Sie legt deshalb nicht los, weil die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative zwar beschlossen ist, aber nicht in Kraft treten kann, weil man abwarten muss, was mit der Durchsetzungsinitiative passiert. Ansonsten könnten Sie die Ausschaffung Krimineller schon seit einem Jahr haben (so lange liegt die Umsetzung der Ausschaffungsintiative schon auf Halde). Wie stellen Sie sich das denn vor, mit dem Durchsetzen gegenüber Ländern, die Landsleute auch nach Verhandlungen nicht zurücknehmen wollen? Schweizer Armee aufbieten gegen z.B. Marokko? Oder einen Handelsboykott beschliessen? Da wird sich die Schweizer Wirtschaft aber freuen! Asylverfahren zu beschleunigen, war mal ein SVP-Schlagwort. Jetzt gilt das plötzlich als "Deckmäntelchen", nur weil besitzlosen Asylbewerbern an Anwalt gestellt werden soll? Auch besitzlose Schweizer haben in jur. Verfahren Anspruch auf einen vom Staat gestellten Anwalt. Sowas ist Bestandteil eines Rechtsstaats.

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schwizer (16. Januar 2016, 23:13)
Der besitzlose Schwizer...

...@Frieda, bekommt einen Pflichtverteidiger - Asylbewerber möchten
Anwälte - hier ist der Unterschied! Der Delinquent ist nötigenfalls über ein sicheres Drittland auszuschaffen, man muss nur wollen, dann geht's - sichere Drittländer gibt es genug - die Schweiz kann anderen Ländern wirtschaftliche Unterstützung garantieren! Weshalb wollen Sie abgewiesene weiter hier behalten? Weshalb haben die Italiener, Franzosen, Spanier, und die Griechen eine Marine? Kriegsschiffe sollten die Boote nach Afrika oder in Türkische Gewässer zurücktreiben! Weshalb geht man überhaupt auf illegale Migranten ein - die Australier zum Beispiel lassen ohne Visa keinen auf den Kontinent dort funktioniert das Asylwesen! Europa versagt auf der ganzen Linie! Europa schaufelt sich soeben das eigene Grab Frieda. Künftige Generationen müssen für diesen Schlamassel bezahlen!

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frieda (17. Januar 2016, 09:59)
schiessen?

Und was, @Schwizer, ist wohl ein Pflichtverteifdiger von Beruf? Hauswart? Streckenarbeiter? Nein, er ist natürlich Anwalt und er wird vom Staat nach dem Anwaltstarif entschädigt. Dagegen ist die geplante anwaltliche Begleitung eines Asylbewerber zum vorgesehenen Tarif ein Schnäppchen. Ich hab übrigens nichts gegen Pflichtverteidiger.
Ich will auch nicht ausgewiesene Asylsuchende im Land behalten, wie Sie mir unterstellen. Ich fragte nur danach, wie Sie sich vorstellen, eine Abschiebung umzusetzen, wenn das Herkunftsland die Leute nicht zurück nimmt. Der Umweg über ein sicheres Drittland funktioniert nicht, weil auch diese Länder Ausgewiesene mit fremden Staatsangehörigkeiten nicht zurück nehmen. Glauben Sie, kein Land würde diese Möglichkeit wahrnehmen, wenn es sie gäbe? Kriegsschiffe gegen Flüchtlinge: Sollen die auf Flüchtlingsboote schiessen und sie versenken, wenn die der Aufforderung zum Umdrehen nicht folgen?

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schwizer (17. Januar 2016, 21:54)
Schiessen,,,

...auf wehrlose? Das wäre ein barbarischer Akt! In Schlepptau nehmen und nach Afrika zurück - wie lange glauben Sie, würden die Schlepperorganisationen noch existieren, wenn die die Boote vor der afrikanischen Küste auftauchen?

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frieda (18. Januar 2016, 12:42)
12-Meilen-Zone

Die 12-Meilen-Zone gilt auch für europäische Schiffe. Diese dürfen bisher z.B. nicht in libysche Gewässer eindringen. Die entsprechenden Verhandlungen sind bisher gescheitert. Die Boote können also höchstens wieder bis an die Grenze der 12-Meilen-Zone gebracht werden. Und dann? Für wie realistisch halten Sie die Aussicht, dass diese Boote weiter Richtung Libyen fahren?

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Tell2015 (18. Januar 2016, 11:35)
12 Seemeilen-Zone

Richtig "schwizer", Schiessen geht natürlich nicht (oder wenn, dann höchstens vor den Bug). Gemäss Seevölkerrecht gibt es eine 12 Seemeilen-Zone. Wenn die Schlepper mit den Booten diese überschreiten einfach zurück damit, dann hört es ziemlich schnell auf.
Übrigens, hat sich schon jemand mal gefragt, woher diese vielen ach so armen, (minderjährigen) Flüchtlinge überhaupt die 10-15'000 € für die Bezahlung der Schlepper haben? Die nehmen das natürlich von ihrem Ersparten, oder woher sonst? Vielleicht erhalten sie es ja auch von den amerikanischen NGO's geschenkt, wer weiss!? Wie naiv muss man eigentlich sein?

@Frieda, Ich bin zwar Strassenputzer und deshalb vielleicht nicht so intelligent wie Sie(?), aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie von jemandem angestellt sind, hier die Kommentare zu moderieren, damit alles schön im "politisch-korrekten" Rahmen bleibt.

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frieda (18. Januar 2016, 12:36)
bitte um Erklärung

@Tell2015 - das mit dem Angestellt-sein, ist ein interessanter Gedanke. Was meinen Sie, an wen sollte ich mich da wenden? Sie haben sicher einen Vorschlag. Nur zu.
12-Meilen-Zone: ich versuche, mir Ihren Vorschlag praktisch vorzustellen: Ein Flüchtlingsboot verlässt die libysche 12-Meilen-Zone Richtung Italien. Eine Fregatte der französischen Marine sieht das: Wie stoppt sie das Boot, wenn es auf Zuruf nicht reagiert, sondern einfach weiterfährt? Schuss vor den Bug - und die Passagiere stürzen durch die entstehende Welle ins Wasser. Und nun? Auffischen oder ertrinken lassen? Und wenn das Boot stoppen sollte: Die Fregatte darf nicht in die libysche 12-Meilen-Zone eindringen (das ist ja genau das Problem, warum die Frontex-Operation bisher nicht klappt). Wie lange braucht wohl das Boot, um an anderer Stelle wieder diese Zone zu verlassen? Erklären doch Sie mir das Ganze mal praktisch!

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