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Tagblatt Online
21. Januar 2013, 15:50 Uhr

Grundeinkommen-Initiative kommt gut voran

Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens: Ex-Bundesratssprecher Oswald Sigg. Zoom

Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens: Ex-Bundesratssprecher Oswald Sigg. (Bild: Keystone)

Die Urheber der Volksinitiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" gehen davon aus, dass ihr Begehren zustande kommt. Bei Halbzeit sind 70'000 Unterschriften beisammen, wie sie am Montag vor den Medien in Bern mitteilten.

Die Initiative verlangt ein bedingungsloses Grundeinkommen, das "der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben" ermöglicht. Dafür stellen sich die Aathal-Seegräben ZH:Initianten ein Auszahlung für jedermann von monatlich 2500 Franken vor. Höhe und Finanzierung würden aber das Parlament festlegen.

Den bisherigen Sammelerfolg führen die Initianten, unter ihnen der Publizist Daniel Straub und der frühere Bundesratssprecher Oswald Sigg, auf das Engagement zahlreicher junger Mitstreiter zurück. Die Sammelfrist für die benötigten 100'000 Unterschriften läuft am 11. Oktober 2013 ab.

Mehrere Versuche für die Einführung eines Grundeinkommens waren in der Vergangenheit misslungen. Erst 2011 scheiterte eine Volksinitiative, weil nicht genügend Unterschriften zusammen gekommen waren. (sda)



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Lydia76 (23. Januar 2013, 15:26)
Vollkostenrechnung muss gemacht werden

Für IV, Sozialhilfe und Arbeitslosenkassen wurden 2011 über 26 Milliarden ausgegeben. Rechnet man die Vollzeitstellen in diesen Bereichen dazu, sind wir gem. Statistik total auf 81 Milliarden. Dieser Betrag geteilt durch die gem. Initative berechtigen Personengruppe würde rund Fr. 2840.--/Monat ergeben, ohne dass zusätzliche Einnahmen generiert werden müssten. Annahme der Initiative; warum auch nicht...!

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mercator (24. Januar 2013, 13:47)
...Vollkosten ?.....

Und alle diejenigen, die keiner Arbeit mehr nachgehen werden, keine AHV-Prämien mehr generieren...und die Zehntausende, die zuwandern in das Land, wo der Kommunismus wieder Konjunktur hat. Aber was schreib ich denn da. Einer die 1976 geboren ist, also den Kommunismus gerade mal als geschichtliche Randnotiz kennt, kann man ihre Betrachtungsweise nicht übelnehmen. Die wissen es einfach nicht besser.

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Lydia76 (25. Januar 2013, 16:53)
...zuerst studieren, dann tippen...

bitte zuerst ein Studium abschliessen, bevor getippt wird. Im Master of Management of diversity management haben wir diese Initative 3 Monate analytisch hinterfragt: Wirtschaftlich gesehen; ein Gewinn; für Reich ode Arm. Es liegt einzig und allein an der Einstellung der arbeitenden Bevölkerung. Ab "Sie" dazugehören, bezweifle ich...

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mercator (22. Januar 2013, 10:04)
....Steuern zahlen, damit andere herumhängen können

Welch eine Verachtung von Arbeit und Lohn. Dass ein gewesener Bundesratssprecher im Patronatskommitee sitzt, wirft nicht gerade ein gutes Bild auf seinen früheren Arbeitgeber. Schade, dass sich die Medien nicht zu einem geharnischten Protest aufraffen können. Aber vielleicht spart man sich das ja auf...

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topal (21. Januar 2013, 16:51)
Hurrah

Endlich leben, ohne zu arbeiten, toll.
Nicht einmal AHV-Bezüger, die ihr ganzes Leben Beiträge bezahlt haben, erhalten 2500.- im Monat.

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