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Tagblatt Online
17. September 2016, 11:54 Uhr

Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden

Wer während einer Behandlung ein falsches Medikament erhält oder dieses nicht richtig dosiert, kämpft danach oft mit schlimmen Folgen. Viele solcher Fälle wären vermeidbar, sagen Patientenschützer. Sie nehmen sowohl Mediziner als auch Betroffene in die Pflicht.

Gemäss Studien sind allein in der Schweiz geschätzte 20'000 Spitalaufenthalte pro Jahr auf medikamentenbedingte Probleme zurückzuführen. Das schreibt die Stiftung Patientensicherheit anlässlich des zweiten internationalen Tags der Patientensicherheit vom Samstag. Die Risiken bei der Anwendung von Medikamenten seien nicht zu unterschätzen.

Falsch dosierte, falsch eingenommene oder verwechselte Medikamente sind laut Patientenschützern in der Hälfte der Fälle die Ursache von sogenannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Die Folgen reichen von leichten Gesundheitsstörungen bis zum Tod.

Neben den gesundheitlichen Schäden der Patienten belasteten Medikationsfehler durch ihre Folgekosten auch das Gesundheitssystem, schreibt die Stiftung Patientensicherheit. Solche würden sich zwar trotz aller Sorgfalt nie ganz vermeiden lassen. Dennoch sei das erklärte Ziel, die Risiken bei der Verabreichung von Medikamenten so gering wie möglich zu halten.

Beispielsweise wurden kürzlich alle öffentlichen Apotheken und alle Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte mit Gratisexemplaren des Medikamentenplans mit Informationsmaterial eingedeckt. Angesprochen wurden auch die Patientinnen und Patienten selbst. Während der laufenden Woche verteilten Patientenschützer vor 16 Spitälern eine Medikamententasche mit einem Medikamentenplan. (sda)



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EinWeitererZeuge (19. September 2016, 13:39)
Wer wagt es solch einen Artikel zu schreiben?

Nun, gröstenteils finde ich es ja schön und wahr. Doch meine Frage; waren Sie jemals in einer Psychiatrie?! Haben Sie gsehen wie "unfehlbare" Ärzte die Grundrechte missbrauchen, für 600.-/Tag?! Ich war da! 3/4 Jahre meines Lebens musste ich zuschauen wie "unfehlbare" Ärzte, ob mit falschen, aus der Zukunft (laut Dokumenten wenigstens) Aussagen, OHNE eine EINZIGE Aufsichtsperson, trotz melden von Misständen, etc, TUN UND LASSEN DURFTEN WAS SIE WOLL(T)EN! O da gab es schweizer "Ärzte"! 2/60! Einer war Chefarzt, der andere "sowas" wie stationsarzt auf geschlossener. Wüsstet Ihr was dort alles vor sich geht, hättet Ihr wohl nicht den Mut zu schreiben, wer wirklich an was die schuld trägt. Ich bin Zeuge von mehrfachem mord. Ungeahndet!! traurig( Als ZEUGE sage ich, IHR seit Schuld, und zwar ALLE die wegschauen! Kann kaum mehr die Toten zählen derer ich selbst Zeuge wurde!! Doch KEINE Aufsicht, KEINE Kontrolle, KEINE Wahrheit! ICH WAR DA! Und du?!

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