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Tagblatt Online
20. September 2016, 10:08 Uhr

Nächtliche Rettungsaktion am Uluru

In einer stundenlangen nächtlichen Rettungsaktion haben Helfer drei Männer aus einer Felsspalte am berühmten Uluru im Herzen Australiens befreit. Verletzt wurde niemand der Beteiligten.

Die jungen Männer im Alter von 22 Jahren waren auf der früher als Ayers Rock bekannten Touristenattraktion im australischen Outback über einen steilen Abhang hinabgeklettert und sassen schliesslich in einer Kluft fest. Retter seilten sich daraufhin vom Gipfel des 348 Meter hohen roten Monolythen ab, wie der australische Rettungsdienst am Dienstag berichtete.

Die mit Stirnlampen ausgerüsteten Retter mussten sich über eine Strecke von 320 Meter abseilen. Starker Wind habe das Seil immer wieder verdreht, berichtete ein Helfer. Erst in der Nacht zum Dienstag erreichten sie das verunglückte Trio. Anschliessend dauerte es mehrere Stunden, die Männer einen nach dem anderen zur Basis des Uluru abzuseilen.

Die Männer hätten Glück gehabt, dass sie unverletzt davonkamen, sagte Nicole Ogilvie vom Rettungsdienst. "Die Leute wissen nicht, wie schlimm es werden kann, wenn sie den offiziellen Pfad verlassen."

Für viele Touristen gehört es zu den Höhepunkten eines Australien-Urlaubs, den zu den Wahrzeichen des Kontinents zählenden Uluru zu besteigen. Allerdings verstossen sie damit gegen den erklärten Willen der Aborigines, für die der riesige Felsbrocken eine heilige Stätte ist. (sda/afp)



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