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Tagblatt Online
21. September 2016, 10:38 Uhr

Drei Hanf-Indooranlagen im Aargau ausgehoben

Die Polizei hat in drei Aargauer Gemeinden Hanf-Indooranlagen mit insgesamt 2000 Pflanzen ausgehoben. Ein 35-jähriger Schweizer und ein 28-jähriger Deutscher sitzen in Untersuchungshaft.

Bei den diversen gleichzeitigen Hausdurchsuchungen in Schöftland, Oberentfelden und Spreitenbach in der vergangenen Woche wurden zudem 2,7 Kilogramm abgepacktes Marihuana und Bargeld in Höhe von 12'000 Franken sichergestellt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Aargau am Mittwoch mit.

Die Festnahme des Schweizers aus dem Kanton Zürich und des Deutschen aus dem Kanton Aargau erfolgte gemäss Staatsanwaltschaft nach umfangreichen Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete gegen die Männer ein Strafverfahren wegen banden- und gewerbsmässigen Betäubungsmittelhandels.

Die Männer sitzen vorerst für drei Monate in Untersuchungshaft. Das Zwangsmassnahmengericht hiess den entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft gut. (sda)



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MAriae (21. September 2016, 11:10)
Die "Bande"

Ich find es ziemlich bezeichnend und lächerlich wie man hier das Recht verdreht. Heute wird einfach alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist zur "Bande" erklärt. Eine Sache die für ausnahmefälle wie zb die Mafia gemacht wurde wird heute quasi standartmässig angewendet bei jedem und allem. Sobald sich da 2 Leute nur KENNEN erklärt man es mal eben kurz zu einer "Bande" und erhöht damit das Strafmas erheblich. Mit einer Bande im eigentlichen Sinne (wie dies ursprünglich gedacht war) hat das jedoch in 99 von 100 Fällen wenig bis garnichts zu tun. Darüber solltet ihr mal was schreiben liebes Tagblatt anstatt einfach nur unkritisch, unrecherchiert und unhinterfragt einfach das zu wiederholen was der "Chef" (Staat/die Behörde) gesagt hat. Sonst seit ihr nämlich ziemlich überflüssig und wir können sowas direkt auf der Seite der Polizei bzw der Staatsanwaltschaft nachlesen was die über ihre Arbeit meint.

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