Zwei junge Leute sterben bei Verkehrsunfall im Aargau

Beim einem Zusammenstoss zwischen einem Postauto und einem Lastwagen sind am frühen Dienstagmorgen zwischen Endingen und Lengnau zwei Buspassagiere ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen, davon drei Buspassagiere.
11. November 2014, 12:27

Bei den Toten handelt es sich um eine 18-jährige Frau und einen 24-jährigen Mann aus der Region. Drei weitere Buspassagiere wurden verletzt, eine Person leicht, die beiden anderen mittelschwer bis schwer.

Zwei weitere im Postauto befindliche Fahrgäste kamen ohne Verletzungen davon, wie die Aargauer Polizei am Dienstag mitteilte. Auch der Lastwagenfahrer und der Chauffeur des Postautos blieben unverletzt.

  • Der beschädigte Linienbus.
  • Der beschädigte Linienbus.
  • Einsatzkräfte an der Unfallstelle.

Schweres Busunglück im Kanton Aargau: Ein Lastwagen ist am frühen Dienstmorgen in einen Linienbus geprallt. Es gab zwei Tote. (Bilder: Keystone)

Im Auto, das hinter dem Postauto fuhr und ebenfalls in den Unfall verwickelt wurde, erlitten der 29-jährige Lenker und seine 28-jährige Beifahrerin mittelschwere bis schwere Verletzungen. Sie mussten aus dem Wrack ihres Autos befreit werden.

Lastwagen überschlug sich

Der Unfall hatte sich kurz vor 6.00 Uhr ereignet. Ein von Lengnau in Richtung Endingen fahrender Anhängerzug kollidierte nach ersten Erkenntnissen der Polizei seitlich mit dem entgegenkommenden Postauto. Als Folge davon kam es zu einem Zusammenstoss mit einem hinter dem Linienbus fahrenden Auto.

Bilder, welche von der Kantonspolizei Aargau veröffentlicht wurden, zeigen, dass das Postauto nur auf der Seite leicht eingedrückt ist, aber auf seinen Rädern steht. Anders der Lastwagen. Er liegt quer auf der Fahrbahn. Sein Anhänger liegt ebenfalls umgekippt auf der Wiese neben der Strasse. Auch der in den Unfall involvierte Personenwagen wurde beim Unfall stark beschädigt.

Mehrere Ambulanzteams, Feuerwehren, Polizeieinsatzkräfte und ein Rettungshelikopter waren am Unfallort im Einsatz. Auch die Staatsanwaltschaft rückte an die Unfallstelle aus und eröffnete eine Untersuchung über den Hergang und die Unfallursache. Zudem standen Fachleute des Instituts für Rechtsmedizin sowie ein Care-Team im Einsatz. Letzteres betreute die unverletzt gebliebenen Buspassagiere. (sda)


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