Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 06. September 2010 01:04:55

Vom Spiel zur Kunst

Games gehören zur Alltagskultur breiter Bevölkerungsschichten. Die Spielindustrie ist zum umsatzstärksten Zweig der Kulturwirtschaft aufgestiegen. Als besonders fruchtbar zeigt sich die Entwicklung der Independent Game Szene. Nichtkommerzielle Spiele werden vorwiegend übers Internet verbreitet und bilden die wohl kreativste Schnittstelle zwischen Animationsfilmschaffen und Gamedesign; ihre visuelle Verwandtschaft ist offensichtlich.

Das Animationsfilm-Festival «Fantoche» hat letztes Jahr eine Reihe zu «Games» lanciert, die erneut am Festival in Baden vom vom 7. bis 12. September stattfindet.

In Baden wird Pro Helvetia zudem ihr zweijähriges Projekt «Game Culture» vorstellen. Die Schweizer Kulturstiftung widmet sich gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Fragen rund um Computerspiele und beleuchtet sie als neue Kunstform. Es finden Ausstellungen, Workshops und Konferenzen statt.

Mit der Seite gameculture.ch wurde ergänzend eine Internetplattform aufgebaut.

Am «Fantoche» wird ein Aufruf zu Schweizer Spielentwicklungen lanciert, womit hochstehende Spiele gefördert und einheimisches Gamedesign bekannt gemacht werden soll. (as)





Leser-Kommentare:
keine


Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Um Inhalte kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

tagblatt.ch / apps

facebook.com / tagblatt

 ...

Anzeige: