Pataphysik mit Tania Lorandi

Der französische Schriftsteller Alfred Jarry gibt im Anhang seines Romans «Heldentaten und Ansichten des Doktor Faustroll, Pataphysiker» einen detaillierten Beschrieb einer Maschine zur Erforschung der Zeit.
08. April 2010, 01:05

Der französische Schriftsteller Alfred Jarry gibt im Anhang seines Romans «Heldentaten und Ansichten des Doktor Faustroll, Pataphysiker» einen detaillierten Beschrieb einer Maschine zur Erforschung der Zeit. Diese hat die Belgierin Tania Lorandi nachgebaut; sie wird die Maschine im Point Jaune Museum als performative Einführung in die Pataphysik präsentieren. Pataphysik beschreibt Jarry als «Wissenschaft der imaginären Lösungen».

Lorandi verwirklicht seit 1989 Konzepte mit Bezug zur Pataphysik. Ihre Performance und Installation wird begleitet von einer Publikation im «Wochenblatt» von Martin Amstutz, und sie bildet den Auftakt zur Veranstaltungsreihe «Pataphysik im Herbst», die Amstutz im September fortsetzen wird. (red.)

Morgen Fr, Point Jaune Museum, Linsebühlstr. 77, ab 18 Uhr; Installation bis 9.5., geöffnet Mi–So, 15–19 Uhr

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