Zickenkrieg um das Weisse Haus

USA ⋅ Um das Weisse Haus ist ein Zickenkrieg entbrannt: Nachdem sich die erste Ehefrau von Präsident Donald Trump in einem Interview scherzhaft als "first lady" bezeichnete, hat die tatsächliche First Lady Melania Trump scharf zurückgeschossen.
10. Oktober 2017, 08:50

In einem Interview mit ABC News zu ihrem neuen Buch "Raising Trump" (etwa: Trump grossziehen) hatte Ivana Trump lachend gesagt, sie habe die Telefonnummer des Präsidenten im Weissen Haus, wolle ihn dort aber nicht anrufen, um keine Eifersucht zu wecken, "denn im Grunde bin ich die erste Trump-Ehefrau, stimmt's? Ich bin first lady, nicht wahr?"

Melania Trump konnte darüber gar nicht lachen. Ihre Sprecherin Stephanie Grisham veröffentlichte am Montag (Ortszeit) eine geharnischte Erklärung. Darin hiess es, die 47-Jährige fühle sich sehr geehrt durch ihre Rolle als First Lady der Vereinigten Staaten.

"Sie hat vor, ihren Titel und ihre Rolle zu nutzen, um Kindern zu helfen - und nicht um Bücher zu verkaufen", hiess es darin in einem direkten Hieb gegen Ivana Trump. Diese "Äusserungen einer Ex" entbehrten jeder Grundlage. Es handle sich bei Ivana Trumps Einlassung "leider nur um aufmerksamkeitsheischenden und eigennützigen Lärm".

Ivana Trump ist die Mutter der drei ältesten Trump-Kinder Donald Jr., Ivanka und Eric. Mit seiner zweiten Frau Marla Maples hat Trump Tochter Tiffany, mit seiner aktuellen Gattin Melania Sohn Barron.

Die gebürtige Tschechin Ivana, ein Ex-Model, und Trump hatten 1979 geheiratet. 1992 liessen sie sich scheiden, nachdem eine Affäre Trumps mit Marla Maples bekannt geworden war. (sda/afp)


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