Zur Mobile-Ansicht wechseln
Tagblatt Online
20. September 2016, 12:03 Uhr

UNO stoppt vorerst Hilfskonvois in Syrien

Nach der Bombardierung eines Hilfskonvois in Syrien hat die UNO vorläufig weitere Lieferungen in dem Bürgerkriegsland gestoppt. "Als sofortige Sicherheitsmassnahme sind andere Konvoi-Bewegungen in Syrien bis auf weiteres ausgesetzt worden."

Das sagte der Sprecher des UNO-Büros für humanitäre Hilfe (OCHA) Jens Lärke am Dienstag in Genf. Zunächst müsse die Sicherheitslage überprüft werden. Er forderte zudem eine "Untersuchung" zu dem Luftangriff.

Mindestens 18 von 31 LKW eines gemeinsamen UNO-Konvois und des Roten Halbmonds in Syrien, der Schwesterorganisation des Roten Kreuzes, waren am Montagabend nach Angaben eines UNO-Sprechers in New York angegriffen worden. Zuvor hatte die syrische Armee eine seit einer Woche geltende Waffenruhe für beendet erklärt.

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, bezeichnete den Angriff als einen "ungeheuerlichen Verstoss gegen das Humanitäre Völkerrecht". Er warnte vor ernsten Folgen für die Arbeit von Hilfsorganisationen in Syrien. (sda/reu/afp)



Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren.



nabru (20. September 2016, 20:24)
wann ist ...

endlich Schluss mt dem Gemetzel?
Was di Amis und Russen da abziehen geht gar nicht, schickt ein paar französische Legionäre vorbei und elliminiert diesen Asad.
Dann ein riesen Aufgebot von Unosoldaten, alle Flüchtlinge zurück Abstimmung und Neuaufbau.
Das scheint mir wohl die einzige verbünftige Lösung. Dann sind viele Probleme erstmals gelöst.

Beitrag kommentieren

Ostler (22. September 2016, 12:33)
Um Assad liquidieren musste man wie Amerikaner gegen

Hussain 100 Tausend Soldaten in Bewegung setzten. Nicht ein Paar verrückten Mörder aus der Fremdenlegion. Nur Syrien ist nicht Irak. Und wenn Amerikaner hätten so viele Soldaten wie in Irak nach Syrien gesendet, dann genau so viel hätten die Russen und Iraner gebracht. Und dann wäre dort oder III Weltkrieg oder unendliche lokale Krieg, die Kräfte beider Seiten bis zum Bankrott führte. Vietnamkrieg mussten USA wegen Geldes einstellen. Und in Afghanistan ist Sowjetunion bankrott gegangen. Werden sich beide Seiten in Syrien engagiert gehen diesmal beide bankrott. Und wieder gewinnt der Dritte - China. Um so mehr, dass Hauptfinanzierer der Islamisten Saudi-Arabien auch langsam knapp bei der Kasse ist. Sie muss doch noch Rebellion in Jemen, Irak und überall in der Welt finanzieren.

Beitrag kommentieren

zombie1969 (20. September 2016, 14:06)
Wenn...

das Abkommen zwischen Russland und den USA gegriffen hätte, wäre es auch für B. al-Assad eine gute Situation gewesen. Russland und USA koordinieren Angriffe auf den Daesh (IS), Ex-al-Nusra und Co. und die eigene unfähige Luftwaffe bleibt am Boden. Was kann es Besseres geben!
Aber wenn die USA sich frustriert zurückziehen, weil "ihre Rebellen" sich partout nicht von Ex-al-Nusra trennen wollen, ist die Sache gestorben. Aber die Hilfslaster irgendwie doch noch nach Aleppo zu bringen, müsste doch möglich sein, wenn die "Rebellen" sich von dem Gedanken verabschieden, diese zu kontrollieren. Hilfe mit Mängeln dürfte doch immer noch besser sein, als gar keine. Es sei denn, sie befinden sich in einer Art Hungerstreik.

Beitrag kommentieren

alvin (20. September 2016, 20:25)
golfländer und türkei mit einbeziehen

man muss die financiers der pseudorebellen mit einbinden erst wenn diese einverstanden sind lenken auch die rebellen ein vorher passiert gar nichts

Beitrag kommentieren

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

ostjob.ch  STELLENSUCHE

Ostschweizer Trauerportal

tagblatt.ch / leserbilder

FACEBOOK.COM /TAGBLATT