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Tagblatt Online
10. Januar 2016, 08:19 Uhr

Flüchtlinge in Mazedonien aus Lastwagen befreit

In Mazedonien haben sich mehr als 30 Flüchtlinge aus einem verriegelten Lastwagen befreit und wurden damit womöglich vor dem Erstickungstod gerettet. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer den Lastwagen nahe der Grenze zu Serbien abgestellt.

Den Laderaum habe er aber von aussen verschlossen und sei dann geflohen. Medienberichten zufolge gelang es den Flüchtlingen in der nordmazedonischen Region Kumanovo, die Tür aufzubrechen. Nach Angaben von Augenzeugen, die den Flüchtlingen zu Hilfe kamen, ging es einigen von ihnen sehr schlecht.

Nach Polizeiangaben handelte es sich um 16 Iraker, 15 Iraner und zwei Libyer. Sie waren demnach aus Griechenland über die Grenze gekommen und im Süden des Landes in den Lastwagen gestiegen. Die Nummernschilder waren nach Polizeiangaben gefälscht.

Die 16 Iraker wurden den Angaben zufolge in ein Notaufnahmelager in Tabanovce gebracht, von wo aus sie in die EU weiterreisen dürfen. Seit Mitte November lassen die mazedonischen Behörden nur noch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten durch, vor allem Syrer, Iraker und Afghanen.

Im August waren in Österreich in einem an einer Autobahn abgestellten Lastwagen die Leichen von 71 Flüchtlingen entdeckt worden. Unter den Toten waren acht Frauen und vier Kinder. (sda/afp)



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zombie1969 (10. Januar 2016, 16:59)
"30 Flüchtlinge"

Das sind keine Flüchtlinge! Kein einziger von denen ist ein Flüchtling. Die waren in GR oder in der TR Flüchtlinge. Das war es dann aber.

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Jonischmi (10. Januar 2016, 11:38)
Es kommen nach wie vor 'die Falschen'

Unsere Asylpolitik ist ja so ungerecht!

Sie basiert auf natürlicher Selektion. Die Schwachen, Alten und Frauen mit Kindern haben beinahe keine Möglichkeit zu uns zu kommen, während wir von jungen, nicht schutzbedürftigen Männern überschwemmt werden, die sich hierher Schleusen lassen und unsere Rechtsordnung verdrehen.

Wann lernen wir endlich, dass die Aussengrenzen konsequent geschlossen werden müssen und wir die Flüchtlinge, denen wir Schutz gewähren wollen, direkt aus Flüchtlingslagern z.b. im Libabon rekrutieren müssen? Damit wären die meisten Probleme die wir haben (Schleuserbanden, fehlende Integrationsbereitschaft etc.) erschlagen.

So muss aus meiner Sicht Asylpolitik funktionieren!

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schwizer (11. Januar 2016, 15:46)
Hilfe vor Ort...

@Jonischmi und in den umliegenden Nachbarländern ist das einzig richtige - Flüchtlinge nach Europa zu holen ist Unsinn! KFOR und Swisscoy funktioniert - unser jetziges Asylwesen kostet hier zuviel Geld und nur einzelnen wird geholfen - diese in den umliegenden Ländern in Auffang- und Betreuungslagern zu versorgen und zu betreuen ist die Lösung - so hilft man den wirklich betroffenen viel besser - und die Schlepper hören auf zu existieren.

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