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Tagblatt Online
29. Februar 2016, 21:19 Uhr

Einer der wichtigsten Tage der US-Vorwahlen

Schlange stehen für die Abgabe des Stimmzettels:Die ersten Wahllokale öffnen für die US-Bürger am "Super Dienstag" am Dienstag um 11.00 Uhr MEZ. Zoom

Schlange stehen für die Abgabe des Stimmzettels:Die ersten Wahllokale öffnen für die US-Bürger am "Super Dienstag" am Dienstag um 11.00 Uhr MEZ. (Bild: MIKE NELSON (EPA))

Der Super Tuesday ist im Kalender der US-Vorwahlen einer der wichtigsten Tage. In zwölf Staaten geht es am 1. März um rund 1000 Delegierte der Demokraten, etwa 20 Prozent der Gesamtzahl. Bei den Republikanern werden 600 Delegierte vergeben, etwa ein Viertel aller.

Für den Gesamtsieg braucht ein Bewerber bei den Republikanern 1237 Delegierte. Bei den Demokraten muss der Sieger mindestens 2382 Delegierte auf sich vereinen − allerdings werden auf dem Parteitag der Demokraten auch «Superdelegierte» zugelassen sein.

Superdelegierte sind hochrangige oder ehemals hochrangige Parteimitglieder, die nicht durch die Vorwahlen in den Bundesstaaten bestimmt werden. Von den 712 Superdelegierten werden voraussichtlich die meisten für Ex-Aussenministerin Hillary Clinton stimmen.

Verlässlige Ergebnisse ab Mittwochmorgen
Gewählt wird am Super Tuesday in Alabama, Alaska (nur Republikaner), Arkansas, Colorado, Georgia, Massachusetts, Minnesota, Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont, Virginia und im Aussengebiet Samoa (nur Demokraten).

Die ersten Wahllokale öffnen am Dienstag um 11.00 Uhr MEZ. Sie schliessen spätestens um 3.00 Uhr MEZ am frühen Mittwochmorgen. Das gilt jedoch nur für die neun Staaten, die am Dienstag in einer Primary wählen. Diese Primaries sind staatlich organisiert.

Dagegen werden in drei Staaten die Wahlen zum Super Tuesday als sogenannter Caucus von den Parteien organisiert. Dort beginnt der Wahlprozess erst am Mittwoch um 1.00 Uhr MEZ und zieht sich bis in den Morgen. Verlässliche Ergebnisse werden deshalb erst ab Mittwochmorgen MEZ feststehen. Die Wahl des nächsten US-Präsidenten für den 8. November vorgesehen. Der Demokrat Barack Obama kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. (sda)


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