Zur Mobile-Ansicht wechseln
Tagblatt Online
23. September 2016, 05:32 Uhr

Clinton stellt sich frechen Fragen

Auf ihrem Weg ins Weisse Haus muss sich Hillary Clinton allerhand gefallen lassen. Am Donnerstag wagte sie sich in die Parodie-Talkshow des Internetkomödianten Zach Galifianakis, der mit seinen schamlosen Fragen ein grosses junges Fanpublikum gewonnen hat.

"Was passiert, wenn Sie schwanger werden?", fragte der Gastgeber unvermittelt die 68-Jährige, die die erste US-Präsidentin werden will. "Ich könnte Ihnen ein paar Broschüren schicken, die Ihnen da Durchblick verschaffen", erwiderte Clinton.

Der Kandidatin war wachsendes Unbehagen anzumerken, als Galifianakis mit seinen berüchtigten Fragen fortfuhr. "Ich bereue wirklich, dass ich das mitmache", sagte Clinton an einer Stelle entnervt. Ihre Miene hellte sich aber auf, als Galifianakis auf ihren Wahlkampfgegner Donald Trump zu sprechen kam.

"Wenn Sie sehen, wir gut das für Donald Trump funktioniert, denken Sie dann auch manchmal, ob Sie nicht vielleicht etwas rassistischer sein sollten?", fragte der Gastgeber. Auf die Frage, ob sie im Fall eine Wahlsiegs von Trump nach Kanada fliehen wolle, entgegnete Clinton: "Ich werde in den USA bleiben. Ich werde versuchen zu verhindern, dass er die USA zerstört." (sda/afp)



Kommentar schreiben

Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung.

(maximal 950 Zeichen)

* Pflichtfeld

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben.

Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie frei. Wir behalten uns vor, Beiträge nicht zu publizieren (s. AGB). Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen.

  • Für registrierte Nutzer

  • Für nicht registrierte Nutzer

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken.





fedex (23. September 2016, 22:36)
Humor wäre, wenn man trotzdem lacht

Unvergesslich der Abschiedsfilm aus dem Weissen Haus ihres Ehemannes Bill Clinton.. oder das Video der singenden Michelle Obama im Auto! 'She's so real!' hiess es damals. Und Hillary? Wieso tut sie sich das an wenn sie keinen Humor hat? Um für einmal doch als lustig dazustehen? Die Chance hat sie verpasst!

Beitrag kommentieren

lovac (23. September 2016, 13:37)
Egal wer!

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In Wirklichkeit ist es eine Schande, dass in einem Staat mit über 320 Mio Einwohnern, am Ende nur zwei solche "Nullen", zur Auswahl als Präsident/in, stehen.

Beitrag kommentieren

frieda (23. September 2016, 16:08)
es gibt mehr

Nun ja, keine Partei nominiert mehr als einen Kandidaten/eine Kandidatin für ein Amt - egal welches. Auch bei uns nominiert die SVP z.B. in SG nur eine Jandidatin fürs Rennen um einen Regierungsratssitz. In den USA haben die beiden Grossen Parteien eben auch je einen bzw. eine Person nominiert. Daneben gibt's aber schon noch Kandidierende: für die Libertarian Party ist das Gary E. Johnson, für die Grünenen Jill Stein, für die Constitution Party Darrell Castle. Die haben halt schlicht keine Wahlchancen, weil ihre Parteien zu klein sind.

Beitrag kommentieren

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

ostjob.ch  STELLENSUCHE

Ostschweizer Trauerportal

tagblatt.ch / leserbilder

FACEBOOK.COM /TAGBLATT