Über die Hügel und durch die Wälder

(mha)
WANDERPARADIES ⋅ Die Wanderung von Altstätten nach Rüthi führt über die Hügelam Rande des Rheintals. Ab und zu versperren Bäume den Weitblick.
11. Oktober 2017, 19:26
MARLEN HÄMMERLI

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Altstätten Bahnhof und Rüthi Bahnhof
Strecke:  14,5 Kilometer
Wanderzeit: 3 Stunden 50 Minuten
Aufstieg: 380 Meter
Abstieg: 385 Meter
Ausrüstung: Wanderschuhe oder Trekkingschuhe, nicht geeignet für Kinderwagen
Gaststätten: Restaurant Sonne, Eichberg, Restaurant Schäfli-Moos,
Oberriet, Do-Mo 8.30–23 Uhr
Parkplätze: Gebührenpflichtige Parkplätze bei den Bahnhöfen Altstätten und Rüthi
Öffentlicher Verkehr: Zug von St.Gallen nach Altstätten; Bus oder Zug von Rüthi nach Altstätten
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1095 Gais, 1115 Säntis. (mha)
1 Altstätten Die Wanderung beginnt beim Bahnhof Altstätten. Von da aus geht es zum Stadtbach und danach ein Stück dem Bach entlang. Hier befindet sich das Aussenquartier Erlen, das von vielen Einfamilienhäusern geprägt ist. Doch bald wird die Stadtgrenze erreicht und ein schmaler Kiesweg beginnt.Dieser führt auf die Hügel südlich der Stadt und an einigen Rebbergen vorbei. Aus den Trauben wird der Altstätter Forstwein hergestellt.Hier führt auch ein Weinwanderweg vorbei. Eine Tafel klärt etwa über die Pflege der Reben auf. Rund eine halbe Stunde nach dem Start der Wanderung kommt die Kapelle Forst in Sicht.

2 Kapelle Forst Seit 1477 steht auf diesem Hügelzug eine Kapelle. Diese war von Einheimischen gebaut worden und wurde vor rund 120 Jahren neu erbaut. Die Glasgemälde im neugotischen Bau zeigen den marianischen Zyklus und stammen vom Künstler Ferdinand Gehr. Hier führt denn auch der Ferdinand-Gehr-Weg vorbei. Von der Kapelle Forst aus geht es über die Strasse und an weiteren Rebbergen vorbei. Von hier aus ist die Wanderung Bestandteil des Rheintaler Höhenwegs und beinahe durchgehend so beschildert. Immer wieder bietet sich ein wunderbarer Blick über das Rheintal. Im Weiler Fuchsnest überquert der Weg den Widenbach und führt dann in den Wald. Kurz nach dem Waldausgang steht ein sehenswerter Briefkasten: Er sieht aus wie ein kleines Häuschen auf dessen Dach ein Vogel aus Blech steht. Nun geht es den Hügel hinunter und ein kurzes Stück die Strasse entlang. Danach biegt der Weg wieder in den Wald ein und führt über eine Holzbau-Fachwerkbrücke. Kurz darauf erreicht man den Eichberger Erlebniszoo. Dieser öffnet nur auf Voranmeldung.

3 Eichberg Dorf Für eine Rast bietet sich das Restaurant Sonne in Eichberg an, denn nun ist die Hälfte der Strecke beinahe geschafft. Nach Eichberg Dorf führt die Strasse sanft abwärts und zum Weiler Süsswinkel. Dort wird der Auerbach überquert. Kurz nach dem Weiler Hard führt der Weg in den Wald hinein. Langsam, aber sicher wird es steiler, da kommt die Kühle unter den Bäumen gelegen. Mitten im Wald liegt die Schutzhütte Fuchsplatz. Ausgestattet mit einem Grillplatz, ist dies die zweite Stelle, an der sich eine Rast lohnt. Von da an ist es nur noch ein kurzes Stück Weg bis zur Kristallhöhle Kobelwald.

4 Kristallhöhle Kobelwald Vor über 30 Jahren fand man in der Nähe der Kristallhöhle die Leichen von zwei vermissten Goldacherinnen. Der Kristallhöhlenmord bleibt bis heute unaufgeklärt. Viele Touristen kommen hierher, um die glänzenden Kristalle zu bewundern. Die Kristallhöhle ist gut begehbar, kann aber nur mit einem Führer besichtigt werden. Der Rundgang dauert etwa 25Minuten. Zu sehen sind nicht nur Kristalle aus Calcit, sondern unter anderem auch eine Abbaustelle aus dem Ersten Weltkrieg. Über den Winter ist die Kristallhöhle geschlossen. Weitere Informationen sind unter www.kristallhoehle.ch abrufbar. Nun geht es abwärts in Richtung Kobelwald. Kurz vor dem Dorf verzweigt sich der Weg. Zum Hirschensprung geht es nach rechts zum Dorf nach links. Bei der nächsten Verzweigung muss man sich ebenfalls rechts halten. Wer rasten möchte, kann hier aber die Route verlassen und dem Weg geradeaus zum Restaurant Schäfli-Moos folgen.

5 Hirschensprung Schon bald kommen der Hirschensprung und die Hauptstrasse in Sicht. Statt aber zur Strasse hinunter zuwandern, folgt man einem unscheinbaren Weg. Dieser macht eine Kurve und führt dann am Hirschensprung vorbei.

6 Rüthi In Rüthi biegt der Weg nachlinks ab und folgt dann dem Rheintaler Binnenkanal bis zum Bahnhof.


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