Kreuzlingen – Kreuzlingen Seepark – Schlössli Seeburg – Scherzingen – Hafenkran Bottighofen – Erlebniscaf´e Bürgi – Klosterkirche Münsterlingen – Seedorf – Kesswil – Uttwil – Romanshorn

Zum Thurgauer Hafenkran

Die Wanderung von Kreuzlingen nach Romanshorn führt durch den schönen Seepark, welcher mit einem Aussichtsturm aufwartet. Danach geht es dem Uferweg des Bodensees entlang zum Hafenkran von Bottighofen.
05. Juni 2014, 08:31
Unterwegs passiert man die Uferlandschaft, welche den See mit wildwachsenden Pflanzen, Bäumen und dichten Sträuchern säumt, und wenig später durch karge Strandabschnitte und einsame Stege überrascht. Auch kurze Waldstücke passiert man auf dieser Wanderung. Bei all den Restaurants mit Seeblick kommt Ferienstimmung auf. Ein Abstecher in die Kirche in Münsterlingen bringt Abwechslung vom Blick auf den See. (kar)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Kreuzlingen und Romanshorn
Wanderzeit: 4 Stunden, 20 Min
Weglänge: 18,3 km
Gesamtaufstieg: 110 m
Gesamtabstieg:  109 m
Ausrüstung: Schuhwerk, Badezeug
Gaststätten: Kreuzlingen, Schloss Seeburg, 071 688 40 40 / Scherzingen, Erlebniscafé Bürgi, 071 688 59 88 / Uttwil, Rest. Pier, 071 463 74 62 / Romanshorn, Rest. Hafeglöggli, 07923514 81
Parkplätze: In Kreuzlingen und Romanshorn vorhanden
Öffentlicher Verkehr: S8 in Richtung Schaffhausen, oder S55 nach Weinfelden, von dort InterRegio 2129
Kartenmaterial: Landeskarte 1: 25000 Blatt 1034, Kreuzlingen, Blatt 1055, Romanshorn.
 
1 Die Wanderung beginnt am Kreuzlinger Bahnhof. Dort steigt man in die Unterführung und folgt dem Wanderzeichen in Richtung See. Wer jetzt schon Lust auf Kultur hat und im Besitz eines internetfähigen Handys ist, kann sich in der Unterführung über Geschichten von Passanten und Reisenden am Kreuzlinger Bahnhof informieren. Das Kunstprojekt ist in Form von Emailtafeln in der Unterführung angebracht.
 
2 Durch die Stadt gelangt man zum See, der Weg ist gut sichtbar mit Pfeilen am Boden gekennzeichnet. Wer sich vor der Wanderung noch stärken möchte, findet am See diverse Möglichkeiten. Ausserdem laden bunte Bänkchen zum Verweilen und eine Minigolfanlage zum Spielen ein.

3 Durch den wunderschönen grünen Seepark, der auch rege von Joggern und Velofahrern genutzt wird, gelangt man dann zum Aussichtsturm. Die Holztreppen hinaufzusteigen, lohnt sich definitiv. Denn von dort oben hat man einen schönen Ausblick über das glitzernde Wasser zu den deutschen Nachbarn in Konstanz, und in die andere Richtung sieht man, welche von Bäumen gesäumte grüne Strecke man nach dem Abstieg gehen wird.
 
4 Dem See entlang gelangt man schliesslich zum Restaurant Schloss Seeburg. Dort kann man ganz wie eine Adelige oder ein Adeliger draussen sitzen, die herrliche Aussicht auf den Bodensee geniessen und sich in gediegenem Rahmen stärken.
 
5 Nun geht es weiter dem See entlang, dabei sollte man sich nicht zu sehr von der traumhaften Aussicht links und rechts ablenken lassen, sondern auch auf die Wanderzeichen achten, ansonsten landet man plötzlich in einer Sackgasse. Bald verlässt man den Seeburgpark, geht aber weiterhin dem See entlang. Unterwegs kommt man an einem grossen Spielplatz und diversen weiteren See-Restaurants vorbei. Auch die Möglichkeit, Pedalo zu fahren oder ins Wasser zu springen, gibt es laufend. Da kommt richtig Ferienstimmung auf, da teilweise sogar Palmen die Gartenwirtschaften zieren.
 
6 Man passiert die Badi, welche allerdings mit Stacheldraht vor zahlungsunwilligen Badegästen gesichert ist. Man geniesst wechselnde Uferlandschaften, welche den See mit wild wachsenden Pflanzen, Bäumen und dichten Sträuchern säumen, um wenig später durch karge Strandabschnitte und einsame Stege überrascht zu werden.
 
7 Bald sieht man von weitem den Hafenkran von Bottighofen, welcher auch schon bald erreicht ist. Dort gibt es viele Bänkchen, um zu verweilen und die Aussicht zu geniessen. Weiter geht man zwischen See und Gleisen und erreicht bald die ARA Münsterlingen, um welche man herumgeht und dann eine grüne Wiese mit Feuerstellen und Pingpong-Tischen passiert. Von weitem sieht man die imposanten Gebäude der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen.
 
8 Wer sich in Scherzingen stärken will, kann das hervorragend im Erlebniscafé Bürgi tun. Dort locken grossartige Salatteller, imposante Coupes oder diverse Torten zum Schlemmen.
 
9 Danach lohnt es sich, einen Abstecher in die Klosterkirche Münsterlingen zu machen. In der prachtvollen Kirche findet man übrigens auch die Johannesbüste, die bei einer Seegfrörni zum Einsatz kommt. Letztmals wurde sie 1963 von Hagnau nach Münsterlingen quer über den Bodensee getragen. In den Klosterräumen ist heute das Kantonsspital von Münsterlingen untergebracht.
 
10 Danach geht es immer weiter dem See entlang durch Kesswil und Uttwil nach Romanshorn. Unterwegs passiert man diverse Verpflegungsmöglichkeiten und könnte auch, falls man nicht mehr mag, auf den Zug umsteigen.
 

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