Wil–Littenheid–Fischingen

Zu den barocken Kulturschätzen des Thurgaus

Diese ruhige und angenehme Wanderung ist ein genüsslicher Sonntagsspaziergang, der bis Littenheid mit dem Kinderwagen begangen werden kann. Danach folgen idyllische Waldpfade. (sro)
06. April 2017, 09:33


 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Start Bahnhof Wil, Ziel Kloster Fischingen
Wanderzeit: 3 Std.
Weglänge: 12,5 km
Gesamtaufstieg: 191 m
Gesamtabstieg: 150m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Restaurant Wiesental; Littenheid, Sa–Mi 10–21Uhr, Donnerstag Ruhetag, Fr 13–21 Uhr; Das Café; Littenheid, Mo–Fr 8–20Uhr, Sa und So 10–19 Uhr; Old Ranch; Oberwangen, Do–Sa ab 17Uhr; Gasthaus Sternen; Fischingen, Di–Sa 8.30–23Uhr, So 8.30–19Uhr, Mo Ruhetag; Restaurant Kloster Fischingen; Fischingen, Mo–So 9.30–17.30Uhr.
Parkplätze: Beim Bahnhof Wil
Öffentlicher Verkehr: Bahnhof Wil, Fischingen Kloster
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1073 Wil und 1093 Hörnli
1 Bahnhof Wil Die Wanderung startet beim Bahnhof Wil. Der Wilenstrasse Richtung Süden folgen. An der Bushaltestelle Bergholz vorbeigehen und auf der Kreuzung mit derWestlichen Buchenstrasse links abbiegen. Wenn sich der Weg mit der Rosenstrasse kreuzt, weiter geradeaus gehen. Zur Linken steht das Schulhaus Matt. Anschliessend rechts in die Glärnischstrasse abbiegen und ihr über die Kantonsgrenze in den Thurgau folgen. In Wilen wird die Glärnischstrasse zur Langwiesenstrasse. Dieser folgen und 150Meter nach der Bushaltestelle Engi links in einen schmalen Weg einbiegen. Langsam macht sich die ländliche Leichtigkeit bemerkbar, der Stress der Stadt gerät immer mehr in Vergessenheit. Jetzt hört man das Knirschen des Kieses unter den Füssen. Links am Weg steht das Schulhaus Ägelsee. Danach rechts in die Alpbachstrasse abbiegen. Bald kräht ein Hahn und die Hühner gluckern friedlich vor sich hin. Ab jetzt ist der Wanderweg deutlich beschriftet.
 
2 Egelsee Beim Weiler Egelsee angekommen, eröffnen sich den Wanderern Delikatessen des Thurgaus. An den Bauernhäusern hängen Plakate, die für Apfelschaumwein und Honig ab Hof werben. Bei einer Kreuzung angekommen, geht der Wanderweg geradeaus weiter. Nach 200 Metern rechts abbiegen und dem Weg den Waldrand entlang bis nach Littenheid folgen. Der Geruch von frisch geschlagenem Holz hängt in der Luft und das Knarren der Bäume ist deutlich zu hören. Rechts vomPfad erstreckt sich ein lang gestrecktes Riet. Auf dem gesamtenWeg sind nicht nur Wanderer, sondern auch Spaziergänger, Jogger, Biker und Reiter unterwegs.
 
3 Littenheid Das Dorf besteht hauptsächlich aus Gebäuden der psychiatrischen Klinik. Hier kann man sich in den Restaurants verköstigen. Auf dem kurzen Höhenweg wechselt man auf die andere Talseite. Ab jetzt eröffnet sich mehrereMale die weite offene Flur und man hört die Vögel zwitschern. Nach leichtem Aufstieg mit schönem Ausblick auf die idyllischenMoosweiher geht’s wieder in die Ebene bis nach Anwil.
 
4 Anwil Rechts düsen die Autos auf der Fischingerstrasse vorbei. Auf dem Schwabenweg geht’s leicht hinauf undumden Hügel. In Oberwangen angekommen, muss man die Aumühlestrasse überqueren.
 
5 Kapelle St.Martin Vorbei an einer Geflügelfarm entlang der Martinsbergstrasse gelangt man zur Kapelle St.Martin, die schon von weitem zu erkennen ist. Die Geschichte der Kapelle reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Noch sind es gut drei viertel Stunden bis zum Ziel. Die letzte Strecke des Wegs führt durch den Wald. Dies ist der anstrengendste Teil. Auf dem Weg befindet sich ein Lehrpfad mit Infotafeln zu Pflanzen und Tieren desWaldes. Rechts schlängelt sich die Murg durchs Tal. Auf etwa halber Strecke zwischen Oberwangen und Fischingen befindet sich eine Raststätte mit Feuerstelle im Wald.
 
6 Kloster Fischingen Wenn sich derWald zu lichten beginnt, nähert sich das Ziel. Bald führt der Weg auf der Fischingerstrasse ins Dorf. An seinem Ende befindet sich das berühmte Kloster. Es wurde im Jahre 1135 vom Konstanzer Bischof Ulrich II. gegründet. Erste Schirmvögte waren die Grafen von Toggenburg. Das Kloster kann auch betreten werden. Vor allem seine barocke Ausstattung ist sehenswert. Die angebaute Iddakapelle erinnert an die Lebensgeschichte der Gräfin Idda von Toggenburg.
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