St. Margrethen – Heldsberg – Leuchen – Meldegg – Wilen – St. Margrethen

Wo einst General Guisan nach Österreich hinüberspähte

Meldegg, Walzenhausen, mit Blick auf Lustenau. (Marcel Steiner)
03. August 2011, 17:24
Das Ziel der leichten Halbtageswanderung ist die Meldegg, 250 Meter über dem Rheintal im östlichsten Zipfel Ausserrhodens gelegen. Der Aussichtspunkt über der Festung Heldsberg ist kaum einen Kilometer von der Landesgrenze entfernt und hatte deshalb im Zweiten Weltkrieg strategische Bedeutung. Kurz vor Kriegsende, am 5. Mai 1945, inspizierte General Guisan den auf der Meldegg eingerichteten Fliegerbeobachtungsposten. Das Militär ist längst abgezogen, bis heute sehenswert geblieben ist die Aussicht ins Rheintal, ins nahe Österreich und – klares Wetter vorausgesetzt – in die Vorarlberger Alpen.





















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: St. Margrethen, Bahnhof

Wanderzeit: 2 ¼Stunden

Weglänge: 7,0 km

Gesamtaufstieg: 300m

Gesamtabstieg: 300 m

Ausrüstung: Freizeitschuhe oder Leichtwanderschuhe

Gaststätten: In St. Margrethen; Restaurant Wilder Mann, Leuchen, 071 888 16 05; Restaurant Meldegg, 071 888 15 92

Parkplätze: Parkhaus Altfeld beim Bahnhof St. Margrethen

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach St. Margrethen

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Appenzellerland; Wanderkarte 1:25 000 Rheintal-Appenzellerland; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1076 St. Margrethen
 


1. St. Margrethen, Bahnhof, 401. Beim Hauptwegweiser auf dem Bahnhofplatz die Richtung Heldsberg/Meldegg wählen. Nach 50 Metern rechts in die Johannes-Brassel-Strasse einbiegen. Beim ersten Wegweiser geht‘s geradeaus Richtung Heldsberg/Meldegg.

2. St. Margrethen, Wittestr., 401. Hier links auf die Wittestrasse wechseln und den gelben Markierungen durchs Dorf folgen.

3. St. Margrethen, Heldsbergstr., 405. Am Rande des Dorfes macht der Wanderweg eine Linkskurve und steigt auf der Heldsbergstrasse bergan. Bei den letzten beiden Einfamilienhäusern zweigt die Route rechts Richtung Meldegg ab, und dem Waldrand entlang geht‘s steil bergauf. Nach 120 Metern den Ottersbach linkerhand Richtung Heldsberg/ Meldegg überqueren und entlang des Vitaparcours weiter bergan steigen.

4. Heldsberg, 520. Was man von hier aus nicht sieht, ist die Festung Heldsberg, unter unseren Füssen. Das Artilleriewerk wurde 1938 nach der Annektion Österreichs durch das Deutsche Reich geplant und in zwei Jahren gebaut. Seit 1993 ist die Festung ein Museum und kann besichtigt werden.
Links halten, dem Wegweiser Richtung Meldegg folgen. Nach 300 Metern rechts Richtung Leuchen/Meldegg abzweigen. Weiter oben überquert der Wanderweg die Autostrasse.

5. Leuchen, 601. Den Weiler Leuchen Richtung Meldegg verlassen.

6. Meldegg, 645. Hier die Richtung Wilen/ Schloss Grünenstein wählen, der Weg führt auf der Krete noch einige Höhenmeter weiter bergwärts, bis der höchste Punkt der Wanderung erreicht ist.

7. Wilen, 655. Die Route erreicht die Autostrasse und führt auf dem Trottoir Richtung Wilen/St. Margrethen auf einer langgezogenen Rechtskurve weiter. Nach der Postautohaltestelle Wilen zweigt der Weg nach St. Margrethen rechts ab und führt zum Schulhaus hinunter. Bei der Postautohaltestelle Landhaus links die Treppe hinuntersteigen.

8. Heldstadel, 600. Auf dem kleinen Feuerweiher fällt die Entenfamilie aus Plastik auf. Der Weg führt Richtung Schäflisberg/St. Margrethen weiter abwärts. Auf der Ebene des Gaismooses geht‘s auf einem Wiesenpfad hinter dem Fabrikgebäude der Firma Knoepfel durch.

9. Gaismoos, 584. Geradeaus Richtung Schäflisberg/ St. Margrethen weiterwandern. Im Wald geht‘s bergab.

10. Bürg, 555. Die Waldstrassenkreuzung gerade traversieren, Richtung Schäflisberg/St. Margrethen.

11. Schäflisberg West, 525. Der Wanderweg stösst auf die Autostrasse. Rechts halten Richtung St. Margrethen. Der Wanderweg führt um das Speiserestaurant Schäflisberg herum, traversiert ein zweites Mal die Autostrasse, und auf der gut markierten Route wird der Ausgangspunkt am Bahnhof St. Margrethen erreicht.




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