Altstätten Stadt–Forst–Rebhalden–Krans–Alter Zoll–Strick– Altstätten Stadt

Weitblick rund um Altstätten

Die Rundwanderung mit dem Start im Zentrum von Altstätten führt über den Ferdinand-Gehr-Weg vorbei an den Reben des Altstätter Forsts, in die Hügel Rebhaldens hoch zum Alten Zoll und anschliessend durch den Wald zurück.
26. August 2015, 16:39
Der Weitblick über das Obere Rheintal und die Stadt Altstätten ist dabei der Höhepunkt der Wanderung, die sich insgesamt durch gute und angenehm begehbare Wege auszeichnet. Einzig der Anstieg zum höchsten Punkt fordert etwas Körpereinsatz. Dennoch kann die Rundwanderung problemlos mit Kindern zurück gelegt werden und ist besonders an lauen Sommerabenden empfehlenswert. (sso)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Altstätten Stadt
Wanderzeit: 1,5 Stunden
Weglänge: 5,6 km
Gesamtaufstieg: 246 m
Gesamtabstieg: 246 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk
Gaststätten: Altstätten: Restaurant Frauenhof, 071 7551637, Montag Ruhetag, Sonntag bei schönem Wetter von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Restaurant Alter Zoll, 07175516 64, Montag und Dienstag Ruhetag, Restaurant Schützenhaus, 0717551343, Dienstag Ruhetag
Parkplätze: in Altstätten
Öffentlicher Verkehr: Mit Bus zum Busbahnhof oder mit der Bahn zum Bahnhof Altstätten Stadt.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1095 Gais
1 Startpunkt der Rundwanderung ist der Bahnhof der Appenzeller Bahnen in Altstätten Stadt. Von dort aus führt der Weg rechts neben dem Restaurant Appenzellerhof runter auf die Erlenstrasse. Dieser Strasse folgt man, biegt links über eine kleine Brücke ab und läuft weiter in Richtung Altstätter Forst. Nach einer Linkskurve geht es rechts auf die Forststrasse. Mit dem Blick geradeaus ist über dem Wohnquartier bereits die Kapelle Forst zu erkennen. Entlang der Forststrasse geht es weiter in die Höhe. Der Blick über Altstätten wird immer imposanter, am Wegrand sind zudem unterschiedliche Gärten der Einfamilienhäuser zu sehen. Am Ende der Forststrasse angekommen, biegt man links auf die Torkelstrasse in Richtung Torkel ab. Nun richtet sich der Blick aufs Untere Rheintal. Je weiter man den Weg geht, umso näher kommt die Aussicht auf die verschiedenen Dörfer. Links der Kiesstrasse ist zudem die alte Eiche Altstättens zu sehen, zu der ein kleiner Weg über die Wiese führt. Empfehlenswert ist ein Abstecher dorthin allemal. Der Torkel empfängt einen mit Informationen zu Wein und Reben. Hinter dem Holzbau führt der Weg links abwärts auf eine kleine Schotterstrasse. Auf der linken Seite fallen zwei Biotope auf, die für artenreichen Lebensraum vom Verein Pro Riet Rheintal umgesetzt wurden. Weiter geht es an Wiesen und Feldern vorbei zu einer Häusersiedlung, wo ein geteerter Weg rechts in ein Wohngebiet führt. Nach einer Linkskurve verlässt man nach rechts abbiegend über eine kleine Treppe das Quartier und gelangt auf den Ferdinand- Gehr-Weg.
 
2 Der Ferdinand-Gehr-Weg ist klein und schmal, umso schöner ist der Blick runter auf das Obere Rheintal auf der linken und auf Altstätten auf der rechten Seite. Nun gilt es den ganzen Weg geradeaus zu laufen, bis er endet. Dann führt er rechts an der roten Sitzbank vorbei weiter hoch in Richtung Kapelle. Hier fangen die Reben an, und kurz vor der kleinen Kapelle ist ein schöner Kräutergarten zu sehen. Wer Kunstwerke von Ferdinand Gehr sehen möchte, tut dies, indem er einen Blick ins Innere des kleinen Kirchenbaus wirft. Die Fenster stammen vom Altstätter Künstler Ferdinand Gehr, der mit 100 Jahren 1996 verstorben ist.

3 Die Treppe der Kapelle nach unten gelaufen, steigt der Wanderweg geradeaus weiter in Richtung Lachen an. Es geht hoch, an Kühen vorbei mit Blick auf die hügelige Landschaft. Am Ende des Weges biegt man nach rechts und wandert ein kurzes Stück entlang einer asphaltierten Strasse, danach begibt man sich links auf eine Kiesstrasse in Richtung Alter Zoll.
 
4 Nun beginnt der strengste Teil der Rundwanderung. An Bauernhöfen vorbei geht es hoch in Richtung Restaurant Alter Zoll.
 
5 Von weitem ist bereits der Ton der Appenzeller Bahn, auch «Gaiserbähnli » genannt, zu hören. Wer Glück hat, sieht die Bahn kurz vor dem Restaurant Alter Zoll um die Ecke biegen.
 
6 Oben angekommen hat man die Möglichkeit, ein kühles Getränk zu sich zu nehmen oder hinter dem Restaurant weiter in Richtung Wald und somit nach Altstätten zurückzulaufen.
 
7 Der Weg führt erst entlang des Bahngleises. Von dort fällt der Blick über das Obere Rheintal. Bei klarem Wetter sieht man gar die Voralpen. Dann geht es durch den Wald weiter in Richtung Altstätten. Man verlässt den Wald und schreitet über die Bahngleise, bevor man zum Restaurant Schützenhaus kommt. Einige Meter weiter unten biegt man links auf die G. J. Baumgartnerstrasse ab.
 
8 Der Strasse entlang gelangt man wieder auf die Erlenstrasse, die uns an der Gabelung nach links zurück zum Startpunkt führt.
 
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