Gossau–Bruggwis–Roserwald–Herisau–Gübsensee

Von der Stadt durch den Wald zum See

Diese relativ kurze Wanderung kann im Sommer wie auch im Winter unternommen werden. Sie führt vom Bahnhof Gossau zuerst in den Roserwald und nachher – mit einem ganz kurzen Abstecher nach Herisau – an den Gübsensee im Westen der Stadt St.Gallen.
07. Januar 2015, 16:18
Dazwischen sieht man viel von der Gossauer Natur, kann in der Ferne das Schloss Oberberg sehen und bei guter Sicht ab und zu die tolle Aussicht geniessen. Viele Gaststätten hat es nicht auf dem Weg. Das ist aber nicht weiter schlimm, da die Wanderzeit nicht sehr lang ist. Trotzdem empfiehlt es sich, gutes und bequemes Schuhwerk anzuziehen. Vor allem, wenn es Schnee hat oder nass ist. (mbu)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Gossau-Gübsensee
Wanderzeit: 2 Stunden
Weglänge: 7,1 km
Gesamtaufstieg: 183 m
Gesamtabstieg:  137 m
Ausrüstung: gutes und bequemes Schuhwerk
Gaststätten: Gossau: Restaurant Quellenhof (0713851146, 365 Tage im Jahr geöffnet), mehrere Restaurants in Winkeln oder Herisau
Parkplätze: Bahnhof Gossau
Öffentlicher Verkehr: Start (Bahnhof Gossau) und Ziel (Bahnstation Gübsensee) sind gut erschlossen.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1094 Degersheim
 
1 Ausgangspunkt dieser gemütlichen Wanderung zum und um den Gübsensee ist der Bahnhof Gossau. Der Startpunkt ist sehr gut durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Es empfiehlt sich, gutes und bequemes Schuhwerk anzuziehen, auch wenn die Wanderung nur etwa zwei Stunden dauert. Wer vorher noch Stärkung braucht, kann im Restaurant Quellenhof auf der nördlichen Seite des Gossauer Bahnhofs einkehren. Dann beginnt die Reise: Zuerst gehen wir durch die Unterführung auf die Hinterseite des Bahnhofs. Dort biegen wir links ab und gehen vorbei am Fussballplatz, dem Freibad und dem öffentlichen Spielplatz. Langsam aber sicher kommen wir aufs Land. In dieser ersten Phase laufen wir dem Neurüdlenbach entlang. Wenn man zur richtigen Zeit unterwegs ist, kann man rechts die Appenzeller Bahn vorbeifahren sehen. Auf alle Fälle kann man jetzt schon in der Ferne den Roserwald sehen, den wir bald betreten werden. Die Stadt ist aber immer noch nah: Links sieht man das Gossauer Industriegebiet. Die Gleise der Appenzeller Bahnen gilt es am Übergang zu überqueren und weiterhin dem Weg in Richtung Osten zu folgen.
 
2 Links oben am Berg kann man bei guter Sicht nun das Schloss Oberberg sehen, das erstmals im 13.Jahrhundert in Urkunden erwähnt wird und heute ein Restaurant und ein beliebter Hochzeitsort ist. Beim Bauernhof in Bruggwis gehen wir rechts hinauf Richtung Roserwald. Es folgt der anstrengendste Teil der Wanderung. In den kommenden Minuten werden wir nämlich über 100 Höhenmeter überwinden. Zuerst laufen wir dem Waldrand entlang. Dann geht es in den Wald hinein. Auch hier treffen wir wieder auf den Neurüdlenbach, in der Ferne kann man die Vögel zwitschern und den Zug fahren hören. Die Stadt haben wir definitiv hinter uns gelassen.

3 Oben angekommen, befinden wir uns nun 738 Meter über Meer. Der Wald ist sehr dicht, die Aussicht können wir also noch nicht geniessen. Es ginge noch weiter hinauf, bis zur Spitze des Schochenbergs auf 820 Meter über Meer. Das ist der höchste Punkt auf dem Gossauer Stadtgebiet. So weit gehen wir aber nicht: Nach dem Aufstieg kommen wir im Roserwald an eine Kreuzung, bei der wir links gehen und dann dem Weg folgen, bis wir aus dem Wald hinaus kommen.
 
4 Bald überschreiten wir die Kantonsgrenze und sind für kurze Zeit in Herisau, dem Hauptort des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Dort überqueren wir die Hauptstrasse und gehen dann der Strasse entlang abwärts, bis der Gübsenseeweg rechts weggeht. Die Abzweigung kann man nicht verpassen, denn ein Schild mit einem weissen Schwan weist den Weg Richtung Gübsensee, dem Ziel der Wanderung.
 
5 Dem Gübsenseeweg folgen wir nun. Dabei kann man – wenn das Wetter mitspielt – die wunderschöne Aussicht auf Winkeln, Abtwil, Engelburg und die Stadt St.Gallen geniessen. So sieht man beispielsweise die AFG Arena in der Ferne, bald sieht man auch den Stausee, der Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Diesen erreichen wir nach etwa zehn Minuten. Dort angekommen, gibt es nun zwei Varianten: Entweder man läuft am rechten Ufer entlang direkt zur Bahnstation Gübsensee. Oder wer noch weiter laufen und etwas vom Gübsensee sehen möchte, kann die längere Route um den See nehmen. Dort trifft man auf Spaziergänger, Radfahrer, Jogger, Fischer, viele Vögel und Enten. Leider ist das Restaurant am Gübsensee nicht mehr regelmässig geöffnet. Wer also durstig ist, der muss auf Gaststätten in Winkeln ausweichen oder kann mit dem Zug beispielsweise nach Herisau fahren und dort einkehren.
 
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