St. Josefen–Sittertobel–Joosrüti–Wilen–Erlacker–Wittenbach

Von der Sitter her durch Wälder nach Wittenbach

Rund zweieinhalb Stunden dauert die gemütliche Wanderung entlang der Sitter auf dem Sitterstrandweg. Sie beginnt bei der Haltestelle St. Josefen in Abtwil und endet beim Bahnhof in Wittenbach.
25. November 2015, 15:51
Dazwischen führt der Weg durch dichte, verträumte Wälder und gegen Ende auch mal über Wiesen. Während der meisten Zeit sind links die Sitter und rechts die Bäume und Bäche zu bewundern. Inmitten der Natur lässt sich die idyllische Ruhe geniessen. Nach einem Aufstieg nach Wittenbach erhält man eine Aussicht auf die umliegenden Ortschaften sowie auf den Bodensee. Nebst Sitzbänken laden Feuerstellen zum Verweilen ein. (woo)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: St. Josefen, Wittenbach Bahnhof
Wanderzeit: 2,5 Stunden
Weglänge: 8,8 Kilometer
Gesamtaufstieg: 192 Meter
Gesamtabstieg: 212 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, allenfalls Proviant für Grillstellen, für Kinderwagen nicht geeignet
Gaststätten: St. Josefen; Restaurant Adler, 071 2776811, Sonntag Ruhetag, Abtwil; Restaurant Spisegg, 0712776733, Montag Ruhetag
Parkplätze: diverse in Gaiserwald und Wittenbach vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Abtwil, St. Josefen; Bus, Linie 7, 157 und 158, Wittenbach: Zug und Bus
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1075 Rorschach
1 Diese Wanderung startet in St. Josefen. Wir folgen der Strasse, die durch St. Josefen führt. Vorbei an Häusern und dörflichen Betrieben passieren wir das Ortsmuseum. Wir erreichen das letzte Restaurant in St. Josefen, das noch geöffnet ist: das Restaurant Adler.
 
2 Anstatt der Strasse weiterhin zu folgen, gehen wir geradeaus, wo uns ein Schild auf den Drachenlochweg hinweist. Eine kleine Treppe führt uns hinunter. Unten angekommen, folgen wir dem Weg, der zur Hauptstrasse führt. Dieser folgen wir nicht, sondern wählen den rechts von uns liegenden und etwas unscheinbaren Naturweg, der in den Wald hinunterführt.

3 Wir befinden uns nun im sogenannten Drachenloch und hören das laute Rauschen des Baches, der in einem rasanten Tempo den Hügel hinuntersaust und in die Sitter fliesst. Gerade bei regnerischem Wetter ist dieser Fluss wild und aufbrausend.
 
4 Wir gehen dem Weg entlang und gelangen an die Alte Spiseggbrücke und überqueren diese. Bis ins 20. Jahrhundert führte die wichtigste Verbindung zwischen St.Gallen und Gaiserwald über diese 1779 erbaute Holzbrücke.
 
5 Wir gehen zur Hauptstrasse. Wer ein Fan der österreichischen Küche ist, kann dort im Restaurant Spisegg einzukehren. Um die Wanderung fortzusetzen, überqueren wir die Hauptstrasse und folgen dem Weg, der links an der Tennisanlage vorbei- und in den Sitterwald hineinführt. Von nun an sind das Rauschen des Flusses und die Ruhe in den Wäldern unsere ständigen Begleiter.
 
6 Wir folgen dem Weg, der mit einem Wanderwegzeichen gekennzeichnet ist. Links auf der anderen Uferseite sehen wir einen Reitstall. Auf diesen Wegen begegnet man öfters Reitern mit ihren Pferden, da sich in der Nähe gleich eine weitere Pferdepension befindet.
 
7 Ein Schild zeigt uns, dass wir uns auf dem Sitterstrandweg befinden. Dieser ist der tiefste Punkt von Gaiserwald mit 540 Meter über Meer. Weil wir uns hier in der Nähe des Schiessplatzes des Militärs befinden, ist stetige Aufmerksamkeit geboten. Sind die Fahnen hochgezogen, ist es verboten die Schiessgebiete zu betreten.
 
8 Der Sitterstrandweg führt uns durch den Wald und an den Schiessplätzen vorbei. Als wir an einer Weggabelung ankommen, schlagen wir den Weg nach links ein. Wir gehen an einer kleinen Brücke vorbei. Kurz danach befindet sich die erste Feuerstelle.
 
9 Auf der anderen Uferseite sehen wir das Tierheim Sitterhöfli und nebst dem Rauschen des Flusses ist auch Hundegebell zu hören. Wenig später kommen wir am Pumpwerk Hätterenwald vorbei. Bei der dahinterliegenden Weggabelung gehen wir nach rechts. Nach einem Stück durch den Wald, führt uns der Weg wieder an das Sitterufer. Hier erreichen wir die zweite Feuerstelle.
 
10 Wir folgen dem Weg, der nun weg von der Sitter und raus aus dem Wald führt. Die Strasse führt uns einen steilen Hügel hinauf. Links und rechts sehen wir Wiesen und Bauernhöfe, die wir nach und nach passieren. Vorbei an Katzen, Kühen und Pferden erreichen wir weiter oben einen Wald. Wir folgen dem Weg, an einer Gabelung gehen wir links. Ein Wegweiser führt uns Richtung Wittenbach. Bis zum Ziel folgen wir dieser Strasse.
 
11 Nach einem weiteren Stück durch den Wald erreichen wir schliesslich die Zivilisation. Kaum raus aus dem Wald, kommen wir in ein Wohnquartier. Links erkennen wir Engelburg auf dem Hügel. Im Hintergrund ist weit entfernt der Bodensee zu sehen. Wir folgen der Strasse, die ins Zentrum von Wittenbach führt. Der Hauptstrasse entlang passieren wir schliesslich die Migros-Filiale. Links daran vorbei, erkennen wir unser Ziel, den Bahnhof Wittenbach.
 

Dateigröße : 4.27 MBytes.
Download : Jetzt herunterladen!

Leserkommentare

Anzeige: