Speicher–Chastenloch–Lobenschwendi–Rehetobel–Gupf–Ettenberg– Riemen–Würzwallen–Eggersriet

Vergnügliches Wandern durch die Appenzeller Hügel

Im Frühling ist das Appenzellerland besonders schön: Blühende Obstbäume inmitten farbenprächtiger Blumenwiesen, schöne Bauernhäuser, Ausblick auf die noch schneebedeckten Vorarlberger Alpen, den Alpstein sowie den Bodensee.
25. Mai 2016, 16:30
In den Tälern zwischen den Hügeln plätschern lauschige Bäche, deren Wasser zum angenehm kühlenden Fussbad einlädt. Das Chastenloch bietet mit Feuerstellen am Ufer der Goldach viele Möglichkeiten zum Bräteln. In zahlreichen Gasthöfen entlang der Route sorgen authentische Beizer, aber auch Gourmetköche für das leibliche Wohl der Wanderer. Ziegen und Kühe unterwegs freuen sich zudem über Besuch. (mre)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Speicher, Eggersriet
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 10,5 km
Gesamtaufstieg: 538 m
Gesamtabstieg: 636 m
Ausrüstung: Wander- oder Trekkingschuhe, eine grosse Flasche Wasser, Grillgut
Gaststätten: Restaurant Chastenloch (071 8700544, Sonntag Ruhetag), Gasthaus zum Gupf (071 87711 10), diverse Restaurants in den Dörfern Speicher, Rehetobel und Eggersriet
Öffentlicher Verkehr: S21 St.Gallen–Trogen, Postauto Nr. 120 Heiden–St.Gallen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1075 Rorschach und Blatt 1095 Gais
1 Bahnhof Speicher, erreichbar mit der Trogenerbahn direkt von St.Gallen. Der Himmel ist stahlblau, die Sonne lacht, das Wandererherz hüpft vor Freude. Zuerst machen wir uns auf zum Dorfplatz von Speicher. Kurz nach dem Gemeindehaus zur Rechten beginnt der Abstieg in Richtung Chastenloch. Wir folgen dem Kirchrain und passieren die Buchenstrasse. Nach ein paar Metern erreichen wir die ersten prächtigen Blumenwiesen. Danach geht es wieder abwärts, immer dem Wanderweg entlang in Richtung Chastenloch. Rechts oben, durch die Baumwipfel zu sehen, thront die Kirche von Trogen auf dem Hügel.
 
2 Im Chastenloch angekommen, gleich dort, wo der Säglibach in die Goldach mündet, führt eine Holzbrücke auf die andere Seite. Links befindet sich das Restaurant Chastenloch, geöffnet Mittwoch bis Samstag. Wer vor der Holzbrücke nach rechts in Richtung Trogen geht, erreicht nach gut 150 Metern eine der vielen Feuerstellen im Chastenloch. Wir aber bleiben auf dem Weg in Richtung Rehetobel und beginnen sogleich wieder mit dem Aufstieg. Kurz darauf geht es auf einen Wiesenweg, der den Hang hinaufführt. Wer sich umdreht, sieht die beiden Dörfer Speicher und Trogen auf ihren Hügeln. In der Lobenschwendi gehen wir bis zum Restaurant Linde und biegen dort links auf den Wanderweg ein. Wer zuvor nach rechts ins Tal blickt, sieht einen Hof, dessen Bewohner den Baum im Garten mit einem weissen VW Käfer geschmückt haben. Neckisch schaut die verschneite Spitze des Säntis hinter den Hügelzügen hervor. Nun geht es über die Ober-Cholenrüti durch Wald und Wiese in Richtung Rehetobel. Vorsicht: Bei Schiessbetrieb auf die Route über den Michelenberg ausweichen.

3 Das Dorfzentrum von Rehetobel bietet neben Picknickplätzen, wie dem Spielplatz vor der Kirche, einige Einkehrmöglichkeiten. So führt unser Weg unmittelbar am Restaurant Alte Post und am Gasthaus Zur Post vorbei. Wir gehen durch das Oberdorf in Richtung Gupf. Ein Wegweiser zeigt die Richtung zur nahe gelegenen «Schweizer Familie»-Feuerstelle. Beim Aufstieg zum Gupf zeigt sich in unserem Rücken das schöne Panorama mit den Vorarlberger Alpen, dem Alpstein und dem Bodensee.
 
4 Auf dem Gupf gibt es eine herrliche Aussicht, die auch im Restaurant genossen werden kann. Der Abstieg erfolgt auf dem Strässchen hinter dem Restaurant in Richtung Eggersriet. Ziegen und Kühe in ihren Gehegen freuen sich über Besuch. Auf dem Weg in Richtung Ettenberg gibt es ein Ruhebänkli mit Seeblick und einem «Büecherhüsli», gefüllt mit allerlei Literatur. Beim Ettenberg steigen wir rechts durch den lauschigen Wald über den Landgraben in Richtung Riemen ab.
 
5 Auf der anderen Seite der Strasse geht es noch einmal steil ein Strässchen hoch in Richtung Würzwallen. Auf dem anschliessenden Rundweg können wir den Ausblick auf den Bodensee noch einmal geniessen. Von oben her gelangen wir dann ins Dorfzentrum von Eggersriet.
 
6 Wenige Meter links an der Strasse befindet sich die Postauto- Haltestelle mit Verbindungen nach Heiden und St.Gallen. Diverse Gasthöfe an der Strasse bieten gute Einkehrmöglichkeiten. Diese Wanderung ist ab und zu steil, führt durch unebenes Gelände und kann nicht mit dem Kinderwagen absolviert werden. Die Route ist auch in umgekehrter Richtung, von Eggersriet nach Speicher, schön zu wandern. (mre)
 
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