Sargans - Gonzenwald - Maienberg - Matug - Vild - Sargans

Umrundung des Maziferchopfs am Fusse des Gonzen

Sargans, Blick auf den Gonzen (Marcel Steiner)
07. März 2011, 19:57
Der Maziferchopf ist ein zweigeteilter Rundhöcker, der das Sarganser Becken gegen Norden abschliesst und gegen das Werdenberg abtrennt. Da der zweihöckrige Gipfel Assoziationen an einen Hintern weckt, wird der Maziferchopf im Volksmund bildhaft als «Füddlaberg» bezeichnet. Zusammen mit den Grundeigentümern und dem Kanton St. Gallen realisiert die Gemeinde Wartau am Maziferchopf ein Naturschutzprojekt, bei dem 1,5 Hektaren Wald in eine artenreiche Magerwiese umgewandelt werden. Die Wanderung am Fusse des Gonzen bietet zudem Ausblicke auf das Sarganser Becken mit dem Fläscher Berg sowie auf das Pizolgebiet.
















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Sargans

Wanderzeit: 3 ¾ Stunden

Weglänge: 10.6 km

Gesamtaufstieg: 600 m

Gesamtabstieg: 600 m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten:In Sargans; Restaurant Bergwerk, Vild, 081 710 68 61

Parkplätze: Beim Bahnhof Sargans

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach Sargans

Kartenmaterial:Wanderkarte Werdenberg-Alvier 1:25 000; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1155 Sargans
 


1. Sargans, Bahnhof. 481. Das Bahnhofareal westwärts Richtung Schloss Sargans verlassen. Die grosse Kreuzung geradeaus überqueren und der St. Gallerstrasse folgen.

2. Sargans, St. Gallerstrasse, 489. Bei der Gourmet-Bäckerei Ott die Strasse überqueren und neben der Bäckerei die Treppe emporsteigen. Der Wegweiser zeigt Richtung Schloss Sargans.

3. Schloss Sargans, 540. Auf dem markanten Felsausläufer des Gonzen bietet sich ein guter Überblick über das Rheintal und das Seeztal. Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Montfort-Werdenberg-Sargans errichtet. Heute gehört es der Ortsgemeinde Sargans und beherbergt ein Restaurant, einen Torkelkeller und das Museum Sarganserland. Die Route steigt Richtung Gonzenwald weiter an und ist bis Maienberg identisch mit dem Rheintaler Höhenweg. Dieser ist in einem grünen Routenfeld mit der Nummer 86 markiert.

4. Lauiwald, 731. Geradeaus Richtung Maienberg weiterwandern.

5. Gonzenwald, 780. Weiter geradeaus der Waldstrasse Richtung Maienberg folgen.

6. Maienberg, 960. Hier verlässt die Route den Rheintaler Höhenweg. Rechts halten und Richtung Matug absteigen.

7. Matug, 731. Den Weiler Matug in nördlicher Richtung auf der Strasse verlassen. Dem Wegweiser Richtung Trübbach folgen.

8. Punkt, 564. Hier verlässt die Route die Strasse und führt Richtung Atscha/Vild auf einen Feldweg. Nach 200 m folgt eine Schweizer Familie Feuerstelle mit einem Brunnen.

9. Atscha, 600. Es geht geradeaus weiter Richtung Vild/Sargans. Bis Sargans verläuft die Route auf der Via Alpina, einem grenzüberschreitenden Wanderweg, der von Triest bis nach Monaco führt. Er ist in einem grün-blauen Routenfeld mit der Nummer 1 markiert.

10. Vild, 480. Der Weiler Vild liegt an der historischen Verbindung zwischen dem Sarganserland und dem Werdenberg und hatte einst grosse wirtschaftliche Bedeutung als Zollstelle, Vorspann-station und Salzfaktorei. Im Weiler Vild befindet sich der Eingang zum Eisenbergwerk Gonzen mit seinem Bergwerkmuseum. Hier wurden seit dem 14. Jahrhundert Mangan- und Eisenerze abgebaut. 1966 sank der Erzhandelspreis so tief, dass der Abbau im Berwerk Gonzen aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde und bis heute ruht. Die bergmännische Erzgewinnung im Gonzen führte im Verlauf der Jahrhunderte zu einem rund 90 Kilometer langen Stollensystem. Seit 1983 werden durch einen Teil dieses Stollenlabyrinths Führungen angeboten.
Zum Weiterwandern dem Wegweiser Richtung Sargans Bahnhof folgen, bei den Parkplätzen vor dem Bergwerk-Eingang die Hauptstrasse überqueren. Parallel zum Bahngleis geht‘s zum Ausgangspunkt beim Bahnhof Sargans zurück. Gibt

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